
Lösung für gelbe Tonne rückt näher
Dass der Verpackungsmüll demnächst nicht abgeholt wird, ist unwahrscheinlicher geworden. Doch das zähe Ringen um die Millionen für die Entsorgung mit den Händlern ist noch nicht zu Ende.
David WöllensteinRedakteurDarüber bestand bei dem Treffen in dieser Woche Einigkeit, wie es hieß.
Schon in der Vorwoche war geklärt worden, wie die zusätzlichen Mengen verteilt werden. Die Gefahr, dass die Tonnen nicht geleert werden, ist damit zunächst gebannt.
Weniger Verpackungen gemeldet als in Umlauf kamen
Bei dem System sollen eigentlich Verpackungshersteller, Industrie und Handel die Kosten für die Entsorgung des Verpackungsmülls tragen. Die Idee dahinter ist der Anreiz, möglichst wenig Material zu verwenden und so die Umwelt zu schonen. In dem dualen System stehen die Betreiber zwischen Handel und Entsorgern
Das Millionendefizit ist unter anderem dadurch entstanden, dass Handel und Industrie deutlich geringere Verpackungsmengen an die Systembetreiber meldeten als tatsächlich in Umlauf kamen.
Ab dem 1. Januar 2015 werden für die Gelbe Tone und den Gelben Sack neue Regeln gelten. Mit der überarbeiteten Verpackungsverordnung sollen die Schlupflöcher geschlossen werden.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
Alle Beiträge