Instagram hat es derzeit insbesondere auf kleine und mittlere Unternehmen abgesehen. Mit großem Aufwand versucht die Facebook-Tochter gerade, den Mittelstand davon zu überzeugen, auf der Plattform aktiv zu werden. "Unternehmen können auf Instagram auch ressourcenschonend aktiv sein. Im Prinzip reicht am Anfang ein Smartphone", erklärt Instagram-Manager Daniel Verst.
Darin heißt es unter anderem, dass knapp jedes zweite befragte Unternehmen angibt, durch Instagram erfolgreicher zu sein. Sprich: Es fließen mehr Einnahmen. Und: Mehr als jedes zweite Unternehmen konnte durch Instagram Menschen auf seine Marke aufmerksam machen.
Auf Best Cases aus Deutschland angesprochen nennt Verst den Heilbronner Kopfhörer-Hersteller Beyer Dynamics, den Berliner Kaffeverkäufer Coffee Circle und die Hamburger Männerpflege-Marke Brooklyn Soap Company. " Prinzipiell ist es für jedes Unternehmen möglich, mit Instagram erfolgreich zu sein. Auch ein Handwerksbetrieb wird auf Instagram Nutzer finden, die sich für dieses Thema interessieren", sagt Verst. Der Instagram-Manager hatte vor seiner Facebook-Laufbahn drei Start-ups gegründet, zuletzt das Diät-Start-up Kukimi. Das Unternehmen verkaufte Fertiggerichte in Boxen an Kunden, die abnehmen möchten. Ende 2016 meldete Kukimi Insolvenz an."Dass Start-ups scheitern ist der Normalfall", so Verst, der die Firma als Wegbereiter für erfolgreiche Essensbox-Versender wie HelloFresh und Foodist betrachtet. Die Kultur des Scheiterns habe sich in Deutschland radikal geändert, sagt er: "Unabhängig davon, ob ein Start-up zu einem profitablen Unternehmen wächst oder nicht, wird Gründen heute als wertvolle Erfahrung bewertet."
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