
Global Founders Capital: Die 150 Millionen-Attacke der Samwer-Brüder
Man muss sich einmal die Dimensionen klar machen: 150 Millionen Euro will die Bundesregierung bis 2016 insgesamt für Unternehmensgründungen und Wagnisfnanzierung zur Förderung von Start-ups locker machen. Wenn Brüssel mitspielt. Ebenfalls 150 Millionen Euro legen die Samwer-Brüder und einige Mitstreiter ( mal eben) auch mit Millionen aus dem eigenen Vermögen für einen gewaltigen neuen Gründerfond auf. Der Global Founders Capital. Er soll weltweit Neugründungen unterstützen.
Laut Welt sind neben Oliver und seinen Brüder Marc und Alexander Samwer bereits einige weitere private Geldgeber und Stiftungen mit an Bord.
Partner des Fonds sind Oliver und Marc Samwer sowie Fabian Siegel, bis vor kurzem noch Co-Chef beim weltweit aktiven Lieferdienst Delivery Hero aka Lieferheld.
Einsteigen will der Global Founders Capital in der Seed-Phase, in der Series A-Phase oder in späteren Finanzierungsrunden, nicht aber vor dem Launch.
Laut eigenem Selbstverständnis sieht sich der Fond als "pragmatic, fast and we bring deep operational expertise to the table. We are data driven, idea meritocratic and we value direct feedback. Global Founders Capital invests stage agnostic."
Der neue Fond agiert unabhängig von Rocket Internet und soll laut Gründerszene auch nicht in deren Modelle investieren. Der Fond soll vor allem in Entwicklungsregionen aktiv werden. Aber auch dort ist Rocket Internet mit unterschiedlichsten Beteiligungen längst präsent.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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