Kwizzme: Wenn der Händler zum Kunden kommt

Kwizzme: Wenn der Händler zum Kunden kommt

Den E-Commerce einfach mal von hinten herum, von der Nachfrage-Seite her, aufzäumen. Das ist die Idee des US-Start-up Ubokia - sprich Übokia. Der Kunde sucht ein Produkt, der Händler spricht ihn auf der Plattform an. Hierzulande will ab heute kwizzme.com die Wünsche der Kunden gezielt mit Angeboten zusammenbringen. Das Modell: Der Kunde sucht, der Händler kommt.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Hierzulande will ab heute kwizzme.com die Wünsche der Kunden gezielt mit Angeboten zusammenbringen.  Das Modell: Der Kunde sucht, der Händler kommt.

„kwizzme.com funktioniert wie ein Schwarzes Brett“ erklärt Gründer und CEO Torsten Ostmeier das Prinzip. „Äußere ich einen Wunsch, erhalte ich persönliche Angebote. Biete ich etwas an, sehe ich die Wünsche, die zu meinem Angebot passen.“  Käufern will kwizzme so die Suche nach dem besten Shopping-Angebot ersparen.

Ob das funktioniert? Ubokia hat derzeit knapp 200.000 registrierte User und 400.000 Unique Visits.  Neugierige vermutlich. Die langfristigen Aussichten: unklar. 

Schließlich muss der Kunde nach einer Suchanzeige immer erst ein Angebot abwarten.  Das funktioniert wohl eher bei hochpreisigen Produkten und langfristig geplanten Einkäufen. So will denn auch kwizzme, quasi Myhammer.de für Produkte, mit besonderen Service-Features punkten.  So kann der Kunden beispielsweise beim Kauf einer Waschmaschine nicht nur nach Leistung und Preis entscheiden, sondern auch Lieferbedingungen und weitere Anforderungen individuell definieren. Anbieter, Privatleute und Händler, können wiederum ohne zusätzlichen Marketingaufwand den Kunden kontakten. 

Finanzieren will sich die Plattform über erfolgsabhängige Provisionen für Anbieter. In der Startphase ist die Nutzung von kwizzme.com komplett kostenlos.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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