Gegenüber dem Handelsblatt betont McKinsey-Direktor Andreas Biagosch, dass der Rundum-Service für junge Unternehmen auf einer unkomplizierten Teamarbeit ohne Hierarchien, mit kurzen Wegen und schnellen Entscheidungen basiert. Rund 400 Berater in Europa kümmern sich bei McKinsey um junge Internet-Firmen, die den Weg ins E-Business finden sollen. "Wir wollen das weltweit beste Beratungshaus für die New Economy werden", erklärt Biagosch gegenüber dem Handelsblatt.
Im Accelerator in München erhalten Jungunternehmer moderne Büroräume und eine Rundum-Betreuung. Sie reicht von der Beratung in Technologiefragen über Marketing bis zum Rechnungswesen. Falls notwendig, springen McKinsey-Berater vorübergehend als Geschäftsführer ein. Hinzu kommt ein Netzwerk mit Spezialisten. Der Weg ins Accelerator führt über eine harte Prüfung der Jungunternehmen. Dies müssen bereits über ein funktionierendes Internet-Produkt verfügen und Kapital einer Venture-Capital-Gesellschaft mitbringen. Die Verweildauer im Accelerator ist auf ein halbes Jahr begrenzt. Dort ist Platz für sechs Start-ups.
Das größte Beratungshaus Andersen Consulting offeriert ähnliche Angebote. Für rund 1,2 Mrd. US-Dollar baut das Unternehmen 22 "Dot.Com Launch Center" auf. Sie sollen als Anlauf- und Koordinationszentrale für Internet-Firmen dienen.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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