
Metro bekommt die Krise zu spüren
Deutschlands größter Handelskonzern musste im wichtigen vierten Quartal Einbußen hinnehmen, konnte das selbstgesteckte Umsatzziel im Gesamtjahr 2008 jedoch erreichen.
"2008 war ein herausforderndes Jahr für den Handel. Die konjunkturellen Rahmenbedingungen haben sich im Verlauf des 4. Quartals weiter drastisch verschlechtert", kommentiert Dr. Eckhard Cordes, Vorstandsvorsitzender der Metro AG die Zahlen.
"Auch die Dynamik der Geschäftsentwicklung außerhalb Deutschlands, hat nachgelassen. Das Weihnachtsgeschäft in Deutschland hingegen zeigte alles in allem einen zufriedenstellenden Verlauf", sagte Cordes. Im Gesamtjahr 2008 erwartet die Metro Group beim Ergebnis (EBIT) eine Steigerungsrate auf dem Niveau des Umsatzwachstums.
Investitionen gedeckelt, Kostenstrukturen auf dem Prüfstand
Cordes blickt zudem skeptisch in die Zukunft: "2009 wird ein sehr schwieriges Jahr. Die Kunden werden sich sehr genau überlegen, wo und wofür sie ihr Geld ausgeben", sagt der Metro-Chef.
"Derzeit stellt die Metro Group ihre gesamten Kostenstrukturen auf den Prüfstand. Das Investitionsbudget wurde auf maximal 1,6 Milliarden Euro reduziert. Damit schaffen wir zusätzliche unternehmerische Spielräume. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir auch 2009 unsere Wettbewerbsposition weiter stärken werden", so Cordes.
Die Börse reagierte in den Morgenstunden verhalten positiv auf die Zahlen. Nachdem die Aktie des Unternehmens Anfang Januar durch mehrere Analysten-Statements unter Druck geraten war, konnte sie am heutigen Dienstagvormittag leicht zulegen.
Das ausführliche Trading Statement der Metro Group AG finden Sie