
Metro strafft das Großhandelsgeschäft
Metro will gegenüber Kunden und Lieferanten seinen Markenauftritt verbessern. Dafür sollen die Schaper-Märkte im Gesamtkonzern aufgehen.
David WöllensteinRedakteurAußerdem prüfe die Metro-Großhandelssparte die Eröffnung neuer Standorte in Innenstadtlagen, die für Gastronomiekunden leichter erreichbar sein sollen, hieß es. In Frankreich und Südeuropa sei dieses Konzept bereits sehr erfolgreich.
Wertberichtigung bei Real
Vergangene Woche hatte Metro bei seiner SB-Warenhaustochter Real eine massive Wertberichtigung vorgenommen. Insgesamt reduzierte der Konzern den Wert der Tochterfirma in der Bilanz um rund 450 Millionen Euro auf circa 630 Millionen Euro. Mit dem Schritt wolle man mehr Handlungsspielraum für die Neuausrichtung der zuletzt gewinnschwachen Kette gewinnen.
Metro-Chef Olaf Koch betonte: "Wir haben in den vergangenen drei Jahren bereits erheblich in die Modernisierung und Neuausrichtung von Real investiert und sehen hier insbesondere im Umsatz der auf das neue Konzept umgestellten Hypermärkte sehr positive Entwicklungen." Bisher sind allerdings erst 82 der insgesamt mehr als 300 Real-Märkte auf das neue Konzept umgestellt.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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