
Metro verschiebt Börsenpläne in Russland
Die Metro legt ihren Plan, die russische Cash & Carry-Sparte an die Börse zu bringen, aufgrund der Krim-Krise vorerst auf Eis - hält aber grundsätzlich an dem Vorhaben fest.
David WöllensteinRedakteurMetro hatte angekündigt, bis zu 25 Prozent der Tochter Metro Cash & Carry Russland an die Börse bringen zu wollen. Die Erlöse von bis zu einer Milliarde Euro sollen in das Wachstum des Gesamtkonzerns gesteckt werden. Bei den Vorbereitungen hat Metro nach eigenen Angaben bereits "gute Fortschritte erzielt".
Der Düsseldorfer Handelskonzern wollte den Börsengang in London möglichst bis zum Sommer durchzuziehen. Ende Februar hatte Metro-Chef Olaf Koch auch einen Termin vor Ostern noch als machbar bezeichnet.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
Alle Beiträge