
Millionen-Deal: Springer steigt beim Otto-Inkubator Project A Ventures ein
Die Gerüchte über einen Einstieg von Axel Springer beim Otto-Inkubator Project A Ventures kursierten schon länger. Jetzt ist der Deal perfekt.
Die Axel Springer AG beteiligt sich mit bis zu 30 Millionen Euro an Project A Ventures. Führender Investor bleibt die Otto Group mit insgesamt 50 Millionen Euro bereitgestelltem Kapital.
Das von den Geschäftsführern Florian Heinemann, Uwe Horstmann, Thies Sander und Christian Weiss im Januar 2012 zusammen mit der Otto Group gegründete Unternehmen kümmert sich umdie Finanzierung und den Aufbau von Start-ups. Zum Portfolio zählen Angebote wie das Lieferkonzept Kochzauber, der Nährstoff-Anbieter Nu3 und der Wein-Versender Wine in Black.
Project A Ventures hat inzwischen über 15 Start-ups finanziert. Einer der größten Exits war für den Inkubator der Verkauf vonTirendo (European Media Holding) an den Wettbewerber Delticom. Project A hielt knapp 25 Prozent der Anteile.
Springer schleißt nach eigenen Angaben mit dem Investment eine Lücke "zwischen unseren strategischen Spätphasen-Investitionen und unseren Frühphasen-Aktivitäten".
In jedem Fall ist es ein weiterer spannender Baustein auf dem Weg zum digitalen Medienhaus für Start-ups. Erst kürzlich hatte Springer die Mehrheit an der Fitness-App Runtastic übernommen. Auch am Privatzimmer-Vermittlungsportal Airbnb ist der Verlagsriese, der zudem ein eigenes Accelerator-Programm betreibt, beteiligt.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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