Mobile Commerce: Diese Zahlen zeigen, warum Smartphones und Tablets die Branche durchschütteln

Mobile Commerce: Diese Zahlen zeigen, warum Smartphones und Tablets die Branche durchschütteln

Bei Zalando macht Mobile mittlerweile 35 Prozent des Traffic aus. Bei Otto.de kommen 30 Prozent der Besucher, bei MyToys sogar bis zu 40 Prozent der Besuche über Smartphones und Tablets. Für deutsche Verhältnisse Top-Werte. Steigerungsfähig findet das die Otto Group, will bis 2016 über alle Online-Marken hinweg 50 Prozent des Online-Traffics mobil erwirtschaften. Denn Überzeugungstäter (ich) und Neukunden (jede Menge) shoppen eben schlicht mit Smartphone und Tablet von der Couch oder im Bett....

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Steigerungsfähig findet das die Otto Group, will bis 2016 über alle Online-Marken hinweg 50 Prozent des Online-Traffics mobil erwirtschaften.

Denn Überzeugungstäter (ich) und Neukunden (jede Menge) shoppen eben schlicht mit Smartphone und Tablet von der Couch oder im Bett.

Es braucht keine lang angelegten Studien um zu wissen, dass die mobilen Kunde künftig die wichtigere Kunden werden könnten. Denn das legen schon jetzt die Zahlen zum Marktgeschehen in den USA und UK nahe. Eine Zahlensammlung und Infografik der National Retail Federation in den USA sollte da ein Weckruf auch für deutsche Händler sein. Hier vorab noch ein paar aktuelle Zahlen, die auch die Relevanz in Europa unterstreichen:

44 % der britischen Internetkunden shoppen auch mit dem Smartphone. Das sagt eine Umfrage des Retail-Dienstleisters Omnico. Internet Retailing

Nach Schätzungen von eMarketer macht der britische E-Commerce-Markt in diesem Jahr einen Sprung von rund 16 % nach vorne und wird dabei auch von Mobile Commerce angetrieben, das um knapp 65 % zulegen soll

Nach einer BITKOM-Untersuchung verwenden aktuell 55 % aller Bundesbürger ab 14 Jahren zumindest gelegentlich ein Smartphone. Vor einem Jahr waren es erst 41 %.

Fast die Hälfte der mobilen Online-Shopper (47 %) kauft am Arbeitsplatz per Smartphone oder Tablet ein. Das hat der Branchenverband Bitkom herausgefunden. 26 Prozent kaufen per Handy im Geschäft ein. Insgesamt kaufen 27 % der Online-Shopper mobil ein.

57 % der Online-Nutzer shoppen bereits mobil. Das ergab eine Online-Umfrage des Branchenverbands bevh. Das sind 17 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei den 18-39jährigen liegt der Anteil sogar bei 73,9 %.

Jeder dritte mobile Internetnutzer in Deutschland sucht direkt während des Einkaufs im stationären Einzelhandel mit dem Smartphone nach günstigeren Angeboten im Internet. Jeder Fünfte hat daraufhin auch bereits Verkäufer angesprochen, um über Preisnachlässe zu verhandeln. Gibt es keinen Deal, kauft jeder zweite am Ende lieber im Internet ein. Dies zeigt die aktuelle Trendstudie "Mobile Internetnutzung 2014" des Marktforschungsinstituts Nordlight Research.

Rakuten hat in 14 Ländern nachgezählt und kommt zu dem Ergebnis, dass die Nutzung von Tablets beim virtuellen Einkauf im Vorjahr um 41,9 % gestiegen ist, während jene von Smartphones nur um 9,7 % zulegen konnte.

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Infographic provided by National Retail Federation

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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