Mobile Payment: Wer kann es besser?

Mobile Payment: Wer kann es besser?

Ein Bonmot sagt, dass es derzeit mehr Mobile-Payment-Lösungen als Anwender gibt. Die Consulting-Unternehmen Mücke, Sturm & Company und How2Pay haben sich trotzdem durch den M-Payment-Markt in Deutschland gekämpft und kommen unter anderem beim Blick auf PoS-Tauglichkeit und Usabilty zu überraschenden Ergebnissen.

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2 Min.· Aktualisiert am
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Über einen Zeitraum von drei Monaten wurden bundesweit insgesamt 17 Anbieter für Mobile Payment untersucht.

Cashcloud, Edeka, Go4Q, Kesh, mPass (O2, Vodafone), MyTaxi App, Netto, Open Tabs, Paij, Paycash, PayPal QR-Shopping, PaySmart, qooqo, Sqwallet (mr. Net group), Veropay, Vodafone Wallet und Yapital wurden dabei in fünf Dimensionen nach insgesamt 60 Kriterien bewertet. Usability, Mehrwertservices, Pricing, Sicherheit und Verbreitungspotential standen auf dem Prüfstand und wurden auch mit Interviews, Labortests und insbesondere Praxistests abgecheckt.

Vodafone Wallet, mPass und Veropay besetzen dabei in den Kategorien Sicherheit und Usability die ersten Plätze.

Festgestellt wurde bei der Studie aber auch, dass Mitarbeiter der Filialen unzureichend über die neue Bezahlmethode informiert sind, was zu langen Wartezeiten beim Bezahlvorgang führt. Viele Apps benötigen während des Kaufvorgangs eine stabile Datenverbindung über das Mobilfunknetz oder Wi-Fi und Kunden werden mit schlechter Empfangsqualität verärgert. Insgesamt hat sich gezeigt, dass Händler bei der Einführung neuer Bezahlmethoden noch viele Fehler machen – mit drastischen Auswirkungen.
„Die schlechten Erfahrungen des Kunden am Point Of Sale führen zu einer Ablehnung der mobilen Bezahlverfahren und erschweren so die Marktdurchdringung von Mobile Payment“, macht Martin Meinert, Project Manager bei Mücke, Sturm & Company deutlich.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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