Mobile Payment: Kunden misstrauen der digitalen Geldbörse

Mobile Payment: Kunden misstrauen der digitalen Geldbörse

Schnelligkeit, Bequemlichkeit, Coolness, Services. Schöne Vorteile des mobile Payment. Doch womöglich müssen Anbieter und Händler erst einmal die Ängste der Verbraucher vor der digitalen Geldbörse beseitigen. Denn die finden die Chancen der Mobile Wallet zwar interessant, doch es graut ihnen auch vor Sicherheitsrisiken und den Folgen für die Privatsphäre.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Angst vor Diebstahl und dem Verlust des Smartphone mit der Folge, dass jede Menge Informationen dabei in falsche Hände geraten können, rangiert dabei ganz oben. Gut drei Viertel der Befragten sind zudem unsicher, was Händler und Dinestleister mit ihren Daten anstellen.

80 Prozent haben zudem ganz praktische Bedenken: Was, wenn der Akku der digitalen Geldbörse leer ist?

Zudem erwarten die Nutzer Anreize. Dazu gehören beispielsweise eindeutige Preisvorteile und andere Incentives, wenn sich der Kunde für die Zahlmethode entschließt.

Der Durchbruch könnte nach Ansicht der Studienautoren womöglich erst kommen, wenn vertrauenswürdige Organisationen mobile Payment akzeptieren. "Es kommt darauf an, dass sowohl der Handel als auch die Behörden und Unternehmen wie etwa Versicherungen das Digital Wallet akzeptieren. Unsere Untersuchung hat gezeigt, dass die Anwender erst dann bereit sind umzusteigen", so Werner Ballhaus, Leiter des PwC-Bereiches Technologie, Medien und Telekommunikation.
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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