
Neue Namen im Web
Die Länderkennung bekommt Konkurrenz: Künftig sollen mehr Homepage-Endungen möglich sein Die Länderkennung bekommt Konkurrenz: Künftig sollen mehr Homepage-Endungen möglich sein#/AB#Bei der Stelle hinter dem Punkt in der Adresszeile der Webseite haben Unternehmen und Bürger in Zukunft mehr Gestaltungsmöglichkeiten: Die zuständige Internet-Verwaltung ICANN hat grundsätzlich grünes Licht fü
Thomas RehmRedakteurNeue Domainnamen frühestens 2009
Die Nutzer müssen sich allerdings noch mindestens bis 2009 gedulden, ehe sie Webseiten mit den neuen Endungen registrieren können. Zuerst müssen interessierte Städte, Regionen und Unternehmen die gewünschten Domainnamen beantragen. Die Ausschreibung startet nach der Einschätzung von BITKOM frühestens im zweiten Quartal des kommenden Jahres.
„Einzelne Homepages mit den neuen Endungen sollen dann nach einem fairen und transparenten Verfahren vergeben werden", erläutert der BITKOM-Präsident das weitere Vorgehen. „In der Startphase muss verhindert werden, dass große Mengen an Domains zu Spekulationszwecken reserviert werden." Dazu hat ICANN in den vergangenen Monaten entsprechende Regeln entwickelt: Unternehmen und Bürger mit "berechtigten eigenen Interessen" sollen in den ersten Monaten Vorrang haben. Eine solche so genannte Sunrise-Periode hat sich Scheer zufolge bereits bei der Einführung der Endung .eu bewährt.
Auch tehemenbezogene Homepage-Endungen denkbar
Neben Städte-Kürzeln wie .berlin sind regionale Endungen wie .bzh für die französische Bretagne oder .quebec für die gleichnamige kanadische Provinz im Gespräch. Auch neue themenbezogene Kennungen wie .sport oder Domain-Endungen für große Unternehmen und Institutionen sind denkbar. Wie die Zulassung im Detail läuft, muss die ICANN allerdings noch entscheiden.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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