
Nicht zufrieden mit dem Umsatz? Probieren Sie es mit diesen Tipps
Sie schauen ein wenig neidisch auf die Umsatzerwartungen der Kollegen? Denn während andernorts die Webshops kräftig am Wachstum des E-Commerce partizipieren, dümpelt ihr Umsatz eher so dahin? Das Weihnachtsgeschäft soll es rausreißen? Hoffentlich! Jetzt können Sie sich noch aus der Flaute befreien, gegensteuern, Optimierungen in Angriff nehmen. etailment nennt 7 Tipps, wie Sie für vollere Warenkörbe sorgen können.
Probieren Sie es mal mit einem Pop-up, der für den Newsletter wirbt und steigern sie dessen Attraktivität durch zusätzlich Goodies. Das Mittel scheuen nicht einmal großen Anbieter wie Fahrrad.de.
Einfache Formulare
Erschrecken Sie den Nutzer nicht mit langen Formularen im Volkszählungs-Modus beim Check-out. Teilen Sie den Prozess besser auf und zeigen Sie dem Nutzer an, in welcher Phase des Check-outs er sich gerade befindet. Wichtig dabei: Fragen Sie den Kunden nicht zu erst nach dem Geld, sondern erst einmal danach, wohin und wie er die Ware geliefert bekommen möchte. Erst danach fragt beispielsweise Bonobos die Zahlungsmodalitäten ab.
Mehr Optionen
Apropo Bezahlung. Händler sind faul. Sie optimieren ihre Zahlungsmöglichkeiten nur selten: Kunden sind erstens auch faul und zweitens verwöhnt. Sie verlangen Auswahl beim Payment. Je mehr, deso weniger Kaufabbrüche. Wer hier als Händler bei den Optionen spart, der spart zwar Kosten - aber auch Zeit - weil er weniger Umsatz abrechnen wird.
Bewertungen nutzen
Es soll sie immer noch geben: Händler, die Angst vor der Meinung der Kunden haben. Dabei steht längst fest: Bewertungen zu Produkten in Webshops steigern die Kauffrequenz, weil sich Kunden gerne an der Meinung anderer Kunden orientieren. Das tun sie ohnehin. Erleichtern Sie den Kunden die Rechereche, in dem Sie Produktbewertungen einbinden. Nebenbei helfen die Informationen der Kunden, die Retouren zu minimieren
Einer geht noch rein
Wenn Sie schon bis zu einem Mindestumsatz Versandkosten verlangen, dann machen Sie dem Kunden auch klar, dass er nur noch ein bisschen mehr einkaufen muss, um sich diesen Obolus zu sparen. Das kann man sogar noch deutlicher machen als hier beispielsweis Douglas.
Artikel bündeln
Amazon macht das schon ungefähr seitdem das Wort "Bündel" erstmals im Wörterbuch der Gebrüder Grimm erschien. Passende Artikel zum ausgewählten Produkt des Kunden zu einem gemeinsamen Preisbündel zu schnüren. Das lässt sich auf nahezu jede Produktkategorie übertragen. Asos hat daraus ein schönes Feature namens "Look kaufen" gemacht und bietet gleich mal die passenden Textilien, Schuhe und Strümpfe an.
photo credit: Abdulmajeed Al.mutawee || twitter.com/almutawee via photopin cc
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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