Online-Frauen sind anders

Online-Frauen sind anders

2 Min.Aktualisiert am
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Frauen, die oft im Internet unterwegs sind, verhalten sich anders als Männer. Die weiblichen Surfer spielen häufiger Online-Games, schauen weniger fern als ihre männlichen Gegenstücke und nutzen mehr unterschiedliche Medien, um sich zu informieren.

Im Gegensatz zu den Internet-Gegnern zeigen sich Online-Nutzer mehr geneigt, neue Produkte auszuprobieren und auf Kredit zu kaufen. Allerdings fühlen sich häufiger gestört durch Reklame und Werbung.

Gleichgültig, ob berufstätig oder Hausfrau, Online-Frauen achten bei Käufen über das Internet stärker auf den Preis als Männer - und nutzen häufiger Rabatte und Coupons. Hingegen sind Online-Männer eher bereit, einen höheren Preis für ein Produkt zu zahlen, wenn sie damit Zeit und Herumlauferei einsparen. Außerdem sind sie, wie Li berichtet, stärker an Markenprodukten und deren Image interessiert, während Frauen meistens das Preis/Leistungsverhältnis höher bewerten als Marke oder Image.

Li räumt auch mit einem verbreiteten Vorurteil auf: die meisten Nutzer von Online-Games sind nicht etwa - wie häufig vermutet - gelangweilte männliche Teenager, sondern ablenkungsbedürftige Berufs- und Hausfrauen. Dagegen besuchen Online-Männer häufiger Web-Sites von Tageszeitungen, Magazinen und Nachrichtenagenturen. Außerdem informieren sie sich - kaum unerwartet - öfters als Frauen über Aktienkurse und Sportergebnisse. (KC)


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Internet: www.forrester.com

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