RePack - Das Ende des Verpackungsmülls im Onlinehandel

RePack - Das Ende des Verpackungsmülls im Onlinehandel

Wer hat nicht schon einmal die Stirn gerunzelt über die unglaublichen Mengen an Verpackungsmüll, die im Onlinehandel anfallen? Wie wäre es daher mit einem pfandbasierten Mehrwegsystem für Versandverpackungen?

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Wie funktioniert es?

Nach Erhalt der bestellten Ware kann der Kunde die leere RePack-Verpackung ganz einfach auf Briefformat zusammenfalten und kostenfrei über jeden Briefkasten dieser Welt in den Kreislauf zurückführen. Als Gegenleistung erhält er sogar noch einen Einkaufsgutschein, der in jedem teilnehmenden Shop eingelöst werden kann, sobald der RePack eingegangen ist.

Die aus recyceltem Polypropylen bestehende Mehrwegverpackung wird aufbereitet und gereinigt und ist dann für die nächste Bestellung bereit. Bis zu 20 Mal kann sie wiederverwendet werden und spart damit gegenüber herkömmlichen Versandverpackungen bis zu 80 Prozent CO2 und 96 Prozent Müllvolumen ein. Mittlerweile versenden etwa 40 Onlineshops in zehn europäischen Ländern ihre Ware in RePacks. Für den Launch in UK ist alles vorbereitet, darüber hinaus laufen gerade erste Piloten in den USA und Australien. Mit den Soft-Verpackungen liegt der Fokus derzeit auf der Textilbranche, aber für weitere Branchen wie zum Beispiel Schmuck, Kosmetik und Lebensmittel werden bereits neue Verpackungsdesigns ausprobiert.

Dass das Start-up damit den richtigen Nerv getroffen hat, zeigen auch die vielen Auszeichnungen, wie der Green Alley Award oder Design Intelligence Award, die das finnische Unternehmen bisher erhalten hat.

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Unter "etailment Start-ups" gibt es werktäglich Porträts innovativer und spannender junger Unternehmen. Mit dem Auftritt stellen wir in Kooperation mit "Venture Daily" Start-ups entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor, die das Potenzial haben, den Handel langfristig zu verändern oder mit ihren Dienstleistungen ein vielversprechender Partner sein könnten. Alle bisher vorgestellten Start-ups finden Sie unter etailment-Startups.de.
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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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