
Otto bastelt weiter am Konzept für quelle.de
Der Online-Marktplatz quelle.de bietet nun auch Produkte aus dem Modebereich an und will ein Schnäppchenmarkt eröffnen. Die Otto-Tochter versucht damit, ihre Positionierung am Markt zu finden.
David WöllensteinRedakteurDie Sortimentserweiterung gilt als Test für einen möglichen Einstieg in den Modehandel. Das neue Bekleidungsangebot soll größtenteils durch Angebote von "bestehenden und neuen Handelspartnern" erbracht werden, erklärte Geschäftsführer Tim von Törne.
Zudem will quelle.de in Kürze einen "Outlet"-Bereich starten, in dem laut Pressemitteilung "neuwertige Produkte mit voller Gewährleistung zu besonders attraktiven Preisen" angeboten werden sollen. "Damit sprechen wir in erster Linie Schnäppchenjäger an", sagte von Törne.
Schwierige Positionierung
Für mehr Tiefe im Sortiment sollen auch die neuen Produktkategorien "Spiele & Software", Auto sowie "Uhren & Schmuck" sorgen. Die größte Herausforderung für quelle.de besteht laut Branchenbeobachtern darin, innerhalb der Otto Group mit ihren zahlreichen Versandtöchtern eine eigene Positionierung zu finden.
Die Quelle GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der Otto Group, die die Markenrechte des pleite gegangenen Wettbewerbers erworben hat. quelle.de startete im August 2011 als Online-Marktplatz.
Marcelo Crescenti
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Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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