
Passat "Alltrack": Dienstwagen für Schnee und Matsch
Gemacht für Feld, Wald und Wiese: Volkswagen erweitert die Passat-Palette um den geländetauglichen "Alltrack" in Off-Road-Optik und mit Allradantrieb.
David WöllensteinRedakteurIn der Flotte liegt der Passat vor dem Golf
51.133 Einheiten wurden nach den Zahlen der Marktforscher von Dataforce in der "relevanten Flotte", also ohne Hersteller- und Händlereigenanmeldungen sowie das Vermietgeschäft, zugelassen. Hier liegt der Passat vor dem Golf.
Zwar hat Volkswagen das beliebte, viertürige Coupé mit dem Namenszusatz "CC" (eine Vorstellung der überarbeiteten Version lesen Sie in der neuen Ausgabe von Der Handel, die am 7. März erscheint) aus der Passat-Baureihe gestrichen, um das elegante Modell besser positionieren zu können. Doch schon steht die nächste Variante des Dauerbrenners bereit: Deutschlands gefragtester Dienstwagen ist jetzt nämlich reif für das Gelände: Am 24. März beginnt die Auslieferung des Passat "Alltrack".
Mehr Bodenfreiheit, Unterbodenschutz und Allrad
Die Kombiversion ("Variant") für Feld, Wald und Wiese verfügt über drei Zentimeter mehr Bodenfreiheit, Unterbodenschutz in Edelstahloptik, Schutzplanken für die Radhäuser und speziell angepassten Stoßfängern. Das Allradsystem "4motion" ist beim Dieselmodell mit 103 kW/140 PS (ab 34.325 Euro) optional erhältlich und kostet 1.900 Euro Aufpreis. Der 2-Liter-TDI mit 125 kW/170 PS und Doppelkupplungsgetriebe (40.075 Euro) wird im Bedarfsfall serienmäßig an allen vier Rädern angetrieben.
Zudem stehen zwei Benzinmotoren mit 118 kW/160 PS (ab 33.450 Euro) und 155 kW/210 PS (ab 39.750 Euro) in der Preisliste.
Gespannstabilisierung serienmäßig
Ein spezielles Offroad-Fahrprogramm aus den Geländewagenbrüdern Touareg und Tiguan und eine Bergabfahrhilfe runden das Paket ab. Zudem verfügt der "Alltrack" serienmäßig über einige Komfortausstattungsdetails wie Klimaautomatik und Gespannstabilisierung. Die üppige Beinfreiheit auf den Rücksitzen und das Kofferraumvolumen von 603 Liter bleiben unbenommen.
Bei ersten Testfahrten auf schneebedeckten österreichischen Strecken stellte der Wagen jetzt seine Traktionsreserven gerade auch im Betrieb mit Anhänger (2.200 Kilogramm maximale Anhängelast) unter Beweis.
Geländeoptik kommt bei der Kundschaft an
"Der Alltrack soll die Angebotslücke zwischen Pkw und SUV schließen", erklärt VW-Sprecher Jakob Kähler. Wohl wissend, dass viele Kunden allein schon mit der Off-Road-Optik liebäugeln, was die Erfolge der "Cross"-Modelle von Polo, Golf und Touran belegen. Dabei sieht der "Alltrack" nicht nur so aus als ob er durch Matsch und Schnee pflügen könnte - er kann es auch.
Bernd Nusser

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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