Aldi Nord dagegen habe 0,3 Prozent Umsatzverlust beim Lebensmittelverkauf gemacht. Die Edeka-Tochter Netto sei um 0,9 Prozent Marktanteil gewachsen.
Bei Penny hätte sich der Aufschwung damit leicht abgeschwächt: Nach den ersten vier Monaten hatte das Umsatzplus noch bei 7 Prozent gelegen, hieß es im Mai. Rewe hatte angekündigt, mit aggressiven Preisen auf Wachstumskurs zu bleiben. Im vergangen Jahr lag das Umsatzplus bei 1,9 Prozent.
Harter Preiskampf
Bei den Discountern herrscht ein harter Preiskampf. Nach dem Schlecker-Aus kämpfen die Billiganbieter zudem um die früheren Kunden der Drogeriekette und hatten bei Drogerieartikeln Preise gesenkt.
Außerdem rüstet seit vergangenem Jahr etwa Aldi Nord seine Filialen optisch auf. Backstationen werden eingebaut, Schilder über Warengruppen sollen bei der Orientierung helfen. Neue Filialen haben breitere Gänge und helleres Licht.
Aldi ist mit Aldi Nord (2.500 Filialen) und Aldi Süd (1.800 Filialen) Branchenprimus. Auf Platz zwei steht die Edeka-Tochter Netto mit mehr als 4.000 Filialen. Lidl hat hierzulande rund 3.300 Geschäfte. Die Rewe-Tochter Penny kommt zwischen Ost- und Bodensee auf 2.400 Filialen.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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