
Pop-up-Stores: Startups machen leere Flächen zur Erlebniswelt für den Onlinehandel
Sinkende Mieten, mehr leere Läden vor allem in Klein- und Mittelstädten. Der Onlinehandel hinterlässt Spuren in den deutschen Fußgängerzonen. Aber mit eigenen Läden, temporären Flächen und Pop-up-Stores füllen gerade Pure Player immer öfter die Lücken im Beton. Vom Interesse der Onlinehandels an Quadratmetern in der Kohlenstoffwelt wollen zwei junge Startups profitieren.
Das besondere an dem Konzept: Bei Store2be können Unternehmen auf der Suche nach Ladenlokalen oder Aktionsflächen ihre Zielgruppe spezifieren. Auf Basis der Daten wählt das Startup dann passende Flächen aus. Während der Präsenz am Ort gibt es dann auch ein Performance-Tracking und somit eine Marketing-Analyse.
Damit will man sich von anderen Anbieter abheben.
Neu sind Pop-up-Makler nämlich nicht.
So wurde ein Mitbewerber im Feld der Online-Marktplätze für zeitlich begrenzte Gewerbeflächen, Brickspaces, gerade vom EHI als ein Gewinner des "Rheinland Pitch Retail Special powered by EHI“ geadelt. Das Düsseldorfer Startup, selbsternannter Marktführer in Deutschland, hat mehr als 1.450 Gewerbeflächen im Portfolio, generiert inzwischen ein Anfragevolumen von 3,5 Millionen Euro.
Die Berliner Location Scouts von Store2be haben rund 1.000 Flächen zur Auswahl und kooperieren inzwischen mit Händlern wie dem Erotikversender Amorelie, Beauty-Spezialist Glossybox und dem Tierfutter-Shop Pets Deli. Brickspaces arbeitete bereits mit Olympus, Blackberry und Jaguar. Das zeigt: Die Pop Up-Stores-Vermittler buhlen nicht nur um Händler, sondern auch um Marken auf der Suche nach Event-Locations.
Gemein haben die Anbieter dabei einen Service, der den digitalen Händlern den Einstieg in das neue Terrain erleichtern soll. Sorglos-Pakete und begleitende Dienstleister, die bei der Umsetzung des Pop-Up-Konzeptes helfen.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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