Pop-up-Stores: Startups machen leere Flächen zur Erlebniswelt für den Onlinehandel

Pop-up-Stores: Startups machen leere Flächen zur Erlebniswelt für den Onlinehandel

2 Min.Aktualisiert am
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Sinkende Mieten, mehr leere Läden vor allem in Klein- und Mittelstädten. Der Onlinehandel hinterlässt Spuren in den deutschen Fußgängerzonen. Aber mit eigenen Läden, temporären Flächen und Pop-up-Stores füllen gerade Pure Player immer öfter die Lücken im Beton. Vom Interesse der Onlinehandels an Quadratmetern in der Kohlenstoffwelt wollen zwei junge Startups profitieren.

Gefragt sind aber auch hier keine Flächen in Nebenstraßen, sondern "vier Wände", deren Lage zur eigenen Zielgruppe passt. Store2be, eine Buchungsplattform für Offline-Aktions und Promotionflächen, versucht beispielsweise Konsumentenprofile, Frequenzen und Zielgruppe bei der Wahl der Orte aufeinander abzustimmen und will die Buchung von stationäre Touchpoints "so einfach gestalten wie die Buchung von Google-Kampagnen oder Plakatwerbung", sagt Marlon Braumann, einer der Gründer und Geschäftsführer der store2be.

Das besondere an dem Konzept: Bei Store2be können Unternehmen auf der Suche nach Ladenlokalen oder Aktionsflächen ihre Zielgruppe spezifieren. Auf Basis der Daten wählt das Startup dann passende Flächen aus. Während der Präsenz am Ort gibt es dann auch ein Performance-Tracking und somit eine Marketing-Analyse.

Damit will man sich von anderen Anbieter abheben.

Neu sind Pop-up-Makler nämlich nicht.
So wurde ein Mitbewerber im Feld der Online-Marktplätze für zeitlich begrenzte Gewerbeflächen, Brickspaces, gerade vom EHI als ein Gewinner des "Rheinland Pitch Retail Special powered by EHI“ geadelt. Das Düsseldorfer Startup, selbsternannter Marktführer in Deutschland, hat mehr als 1.450 Gewerbeflächen im Portfolio, generiert inzwischen ein Anfragevolumen von 3,5 Millionen Euro.

Die Berliner Location Scouts von Store2be haben rund 1.000 Flächen zur Auswahl und kooperieren inzwischen mit Händlern wie dem Erotikversender Amorelie, Beauty-Spezialist Glossybox und dem Tierfutter-Shop Pets Deli. Brickspaces arbeitete bereits mit Olympus, Blackberry und Jaguar. Das zeigt: Die Pop Up-Stores-Vermittler buhlen nicht nur um Händler, sondern auch um Marken auf der Suche nach Event-Locations.

Gemein haben die Anbieter dabei einen Service, der den digitalen Händlern den Einstieg in das neue Terrain erleichtern soll. Sorglos-Pakete und begleitende Dienstleister, die bei der Umsetzung des Pop-Up-Konzeptes helfen.
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