Reallöhne steigen in Rekordschnelle

Reallöhne steigen in Rekordschnelle

Gute Nachricht für den Handel: Die Verbraucherpreise steigen nicht so stark an wie die Reallöhne - mehr Geld bleibt vom Lohn übrig. Es gibt aber auch eine schlechte Nachricht.

MSMarion SchalkRedakteurin
2 Min.· Aktualisiert am
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Die Reallöhne erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um durchschnittlich gut 2,4 Prozent, die Nominallöhne legten um knapp 2,6 Prozent zu. Der Rekordzuwachs lag bislang bei 1,7 Prozent im Jahr 2014 - dieser dürfte damit dieses Jahr überschritten werden.

Die Verbraucherpreise stiegen in dem Zeitraum nur um 0,1 Prozent. Daher haben die Tarifbeschäftigten unter dem Strich mehr Geld im Geldbeutel. Das stärkt ihre Kaufkraft und kann den Konsum ankurbeln. Volkswirte erwarten, dass der Konsum auch 2016 die tragende Säule der deutschen Konjunktur sein wird.

Zwei Drittel der Vollzeitbeschäftigten verdienen weniger

Im dritten Quartal lag der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst eines Vollzeitbeschäftigten in Deutschland ohne Sonderzahlungen nach Berechnungen des Bundesamtes bei 3.624 Euro. Die schlechte Nachricht für den Einzelhandel: Knapp zwei Drittel der Vollzeitbeschäftigten verdienen weniger - das Geld könnte also nicht so locker sitzen wie erhofft.

Das Bundesamt rechnet nach der positiven Entwicklung der ersten drei Quartale für das Gesamtjahr 2015 mit deutlichen Reallohnzuwächse für die Tarifbeschäftigten in Deutschland. In den ersten drei Quartalen legten die Nominallöhne zum Vorjahreszeitraum um 2,8 Prozent zu, Waren und Dienstleistungen verteuerten sich nur um 0,2 Prozent.

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Geschrieben vonMarion Schalk

Redakteurin

Marion Schalk, 37, ist Redakteurin bei Der Handel und etailment.de. Sie schreibt hauptsächlich über den Handel und das liebe Geld: Finanzierung, Payment, Geldanlage, Investionen, Unternehmensnachfolge. Regelmäßig berichtet sie auch über große und kleine Handelsunternehmen und deren Weg in die digitale Zukunft. Als leidenschaftliche Online-Shopperin kennt sie die kleinen und großen Fallstricke von Multi- oder Omnichannel-Konzepten - und weiß um den wichtigsten Aspekt: Der Kunde! Marion Schalk kam von WSJ.de: als Mitglied des Gründungsteams das digitale Wall Street Journal Deutschland auf den Weg gebracht. Davor war sie Redakteurin in der Wirtschaftsredaktion von T-Online, in den Anfangsjahren ihres Berufslebens arbeitete sie als PR-Beraterin bei Publicis und in der Pressestelle von T-Online International. Sie studierte Politikwissenschaft und Germanistik und schloss ihr Master Degree mit Auszeichnung ab. Sie finden die Autorin bei Twitter unter dem Namen @mschlk, bei LinkedIn und Xing. Telefon Nr. +069 7595 1695 E-Mail: schalk@derhandel.de

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