Sal. Oppenheim stößt Arcandor-Aktien ab

Sal. Oppenheim stößt Arcandor-Aktien ab

Die angeschlagene Privatbank Sal. Oppenheim hat ihre Beteiligung an dem insolventen Handels- und Touristikunternehmen Arcandor deutlich zurückgefahren.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Das Engagement bei Arcandor kam Sal. Oppenheim ziemlich teuer zu stehen und brachte die Privatbank, die  inzwischen vor einer Übernahme durch die Deutsche Bank steht, zusammen mit anderen Fehlspekulationen und Belastungen durch die Finanzkrise in Bedrängnis.

Schickedanz ist wieder Hauptaktionärin

Die jetzt noch von Sal. Oppenheim gehaltenen 24,5 Millionen Aktien haben aktuell an der Börse einen Wert von 5,6 Millionen Euro. Als die Bank im Herbst 2008 bei Arcandor über eine Kapitalerhöhung einstieg, hatte sie für einen ähnlich hohen Anteil insgesamt knapp 60 Millionen Euro bezahlt.

Nun nimmt wieder Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz die Rolle des Hauptaktionärs bei Arcandor ein. Ihr werden noch 21,5 Prozent der Anteile zugerechnet.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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