
Same Day Delivery? Kann man sich sparen - erst einmal
Same Day Delivery ist - ein logistischer Alptraum, ein Horror für die IT, extrem kostspielig - und womöglich sogar nutzlos, um Kunden für Mehrumsatz zu begeistern. Geld, das für Same Day Delivery den Logistikern in den Rachen geworfen wird, wäre vermutlich besser in kostenlosen Versand investiert. Dieses Bild vermittelt eine Studie von eBay.
So würden mehr als zwei Drittel der Verbraucher (69 Prozent) öfter online oder mobil bestellen, wenn sie statt angemessener Versandkosten keine Versandkosten zu zahlen hätten. Dagegen würde eine Lieferung noch am selben Tag anstatt innerhalb weniger Tage nur knapp die Hälfte der Verbraucher (47 Prozent) dazu anregen, häufiger online oder mobil zu bestellen.
Anders gesagt: Investitionen in einen kostenlosen Versand rentieren sich eher und schneller als Same Day Delivery.
Doch Vorsicht: In der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen sind beide Faktoren für die Konsumlust gleich gewichtet (69 Prozent). Es kann also sinnvoll sein, erst einmal zu schauen, in welchen Altersgruppen sich die eigenen Kunden bewegen, bevor man Same Day Delivery gänzlich abschreibt.
Mit dem Projekt „Zukunft des Handels“ gibt eBay seit Anfang 2012 Einblicke in die zukünftige Entwicklung des Handels und die langfristigen Trends beim Ein- und Verkaufen. Zuletzt wurden in einer repräsentativen Konsumentenbefragung im März 2013 1.005 Personen ab 14 Jahren von dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG befragt.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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