
Schicke Startups für Mode-Fans
Ja, der Frühling kommt. Zeit, den Kleiderschrank auszumisten. Vielleicht mit Hilfe einiger schicker Startups aus dem Modesegment. Da tut sich einiges: Natürlich gerade auch im Pre-Loved-Fashion-Bereich, aber auch wenn es um nachhaltigen Chic geht. Wir stellen einigen spannende junge Ideen vor.
Goodz
Treibt Nachhaltigkeit Kunden wirklich ans digitale Regal? Goodz glaubt an seine Chance in der Nische mit ökologischen und fair gehandelten Produkten.
Neben Mode sollen unter anderem auch die Bereiche Garten, Beauty, Deko im Sortiment eine Rolle spielen. Geschäftsführer Jeffry van Ede, Thomas Preiss und Florian Lanzer setzen bei ihrem Shop auch auf die Community und Content mit magazinigen Inhalten. Bei Seedmatch sucht das Start-up nach Investoren. Die könnten überzeugt werden, weil Goodz nicht auf Jute-Look setzt, sondern nachhaltige Lifestyle-Produkte für den Mainstream bieten will - also quasi ein Fab mit Öko-Gewissen ist. Überzeugen könnte auch, dass mit Jeffry van Ede der frühere Deutschland-CEO von Sony mit an Bord ist.
goodz Crowdfunding Seedmatch 2014 from goodz on Vimeo.
Miwai
Grüner Lifestyle zum Zweiten. Inez Bjørg David will mit Miwai stylishe Öko-Mode für Frauen, Männer und Kinder bieten. Der 2013 gestartete Shop verspricht sogar vergane Kleidung . Bekannter dürfte Inez Bjørg David Fernsehguckern sein. Die Schauspielerin spielte bei „Verbotene Liebe“ mit und war zuletzt bei „Doc meets Dorf“ zu sehen und machte unter anderem Werbung für Ergo.
LuxuryBox
Noch eine Beauty-Box im Abo? LuxuryBox will es besonders edel machen und im Super-Premium-Segment auftreten und wirbt damit, dass der Inhalt der Boxen schnell einen dreistelligen Euro-Betrag erreichen kann. Die Box für 49,95 Euro erscheint quartalsweise. Ob aber die Highend-Anbieter da wie gehofft beim Sourcing so mitmachen? Die meisten Luxusmarken sind schließlich eher konservativ. Aber: LuxuryBox kommt vom RM Buch und Medien Vertrieb in Gütersloh. Das ist eine Tochter der DirectGroup Germany. Die wiederum bündelt die deutschsprachigen Medienvertriebs- und Direktmarketinggeschäfte der Mutter Bertelsmann. Da lässt sich also sicher einiges bewerkstelligen
Laremia
Laremia tritt als Onlineverleih von Designerkleidern und Accessoires an. Claudia von Boeselager und Anna Mangold vermieten aber nicht nur Ball- oder Cocktailkleider, sondern Kleider für jede Gelegenheit. Die Kleider und Accessoires, wie Schmuck und Taschen, kann man bis zu vier Monate im Voraus für vier oder acht Tage mieten. Der Preis der Kleider beginnt ab 50 Euro. Zudem gibt es auch einen Showroom in der Berliner Kollwitzstraße.
Nordliebe
Wer auf die Website Nordliebe geht, muss womöglich sofort an „Wir Kinder aus Bullerbü“ denken. Der Webshop von Helene Stolzenberg bietet Kleidung, Möbel und Spielzeug im skandinavischen Look für Kinder. Alle Artikel stammen von Designern aus Skandinavien. Besonderheit neben allem Liebreiz: Der schon 2012 gegründete Shop akzeptiert sogar Amazon Payments
Niuland
Schicke Mode-Basics wie Hemden und Pullover in edler Qualität will Niuland ohne Zwischenhändler direkt zum Kunden bringen. Gründer Carsten Goldkamp (Foto), einst Einkaufsleiter der Shopping-Community BuyVIP, will damit das Konzept, wie man es unter anderem aus dem Möbelhandel kennt, auf Designerkleidung übertragen.
Belleflower
Behalten oder doch lieber verkaufen? Was tun mit Brautkleid nach der Hochzeit? Wer es verkaufen will, der findet mit Belleflower ein Brautkleid-Komissions-Geschäft mit Online-Shop und Atelier in München. Natürlich kann man bei Belinda und Robert Maroschik auch gebrauchte Brautkleider kaufen. Ein ähnliches Konzept mit einem breiteren Ansatz verfolgt das im Sommer 2012 gegründete Berliner Start-up Wunsch-Brautkleid.de. Michael Heid und Fabian Westerheide sammelten zuletzt im August per Crowdinvesting bei Companisto rund 150.000 Euro ein. Das Start-up schneidert auch nach Maß und kooperiert mit Händlern.
Vite EnVogue
Seit 2012 betreiben der Hamburger Unternehmensberater Axel Seemann gemeinsam mit Alexander Sator die Reverse-Retail GmbH und unter diesem Dach Buddy & Selly, eine Ankaufs-Plattform für Secondhand-Designermode, die bereits über 100.000 Stück Designermode und -accessoires angekauft hat. Im August 2013 ging Reverse Retail mit Vite EnVogue, einem Shopping-Club für Secondhand-Designermode, an den Start. Das Sortiment umfasst seit dem Ende der Beta-Phase nun über 350 Premium-Designermarken. Die angebotene Ware stammt sowohl von Buddy & Selly als auch von internationalen Anbietern. Die Preise bei Vite EnVogue starten bei 29,99 Euro für Designer-Tops und reichen bis hin zu 2.000 Euro und mehr für Einzelstücke von Chanel.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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