
Schluss mit dem Chaos: Vergleichsplattform für Shopsysteme
Es ist vielleicht die Gretchenfrage für viele Onlinehändler: Welches Shopsystem soll es denn sein? Wer kann was? Wer kann mit wem - beispielsweise bei Zahlungssystemen? Was kostet es? Das lässt nicht nur Neulinge oft ratlos zurück. Denn im großen "Kaufhaus" der Shop-Software gibt es alles - nur keinen Überblick. Ein guter Grund, ein Loblied auf ein Informations- und Vergleichsportal zu singen, dass dem Wirrwar auf angenehme und überzeugende Art ein Ende macht. Der Service ist noch dazu in Bas...
So oder so bleibt das ungute Gefühl, im Vorfeld nicht ausreichend Informationen gesammelt zu haben. Irgendwas ist ja immer. Irgendwas fehlt immer. Nie aber fehlt es an der kognitiven Dissonanz nach der finalen Entscheidung.
Das Vergleichsportal ecomparo.de will das ändern und hat - angesichts seiner Möglichkeiten und seiner schier gewaltigen Menge an hinterlegten Daten - ein ordentliches Stück Aufmerksamkeit verdient. Zumal die Basisversion kostenlos ist und eine Version für umfangreiche, projektspezifische Rechercheanfragen noch bis Ende Juli kostenlos zu haben ist. Hinschauen lohnt aber vor allem, weil die Lösung der E-Commerce-Consulter von HOWADO eine gewaltige Schneise in das Dickicht der Möglichkeiten schlägt.
Mit Hilfe durchdachter Filter- und Vergleichsfunktionen per simplem "MUSS-" und "ANZEIGE-"Button lassen sich über 160 Shop-Systeme und mehr als 800 Kriterien vergleichen. Shopsoftware, Shoptypen bis hinzu Marktplätzen lassen sich gegenüberstellen, Vorlieben zu Tarifen, Umsetzungsarten, Gebührenstrukturen, Schnittstellen, Zahlungsfeatures, Filterfunktionen, Usability, Services und Webhosting auswählen. Unter den Auswahlkriterien findet sich sogar manche Exoten. Das erlaubt Neulingen und fortgeschrittenen Händlern einen Vergleich nach individuellen Anforderungen. Auch passenden Agenturen lassen sich mit Hilfe der Auswahl finden.
Das System hilft damit aber nicht nur bei der Qual der Wahl. Die Anzeige der Fülle möglicher Kriterien kann auch ein Stück Inspiration bieten und Händler so frühzeitig auf ein Feature-Gleis heben, das sie sonst vielleicht später teuer dazu kaufen müssen. Auch ein Lastenheft kann dafür generiert werden.
Wünschen würde man sich da lediglich noch einen ERP/WAWI-Vergleich, den es aber zum Ende des Jahres geben soll und ein Stück weit mehr Usability bei der generierten Auswahl. Beispielweise, dass man einzelne Vergleichskriterien direkt in der Vergleichsansicht abschalten und die Reihenfolge einzelner Spalten selbst sortieren kann.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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