Cloudstock - Damit stationäre Händler ins Netz finden

Cloudstock - Damit stationäre Händler ins Netz finden

Immer noch tun sich klassische Händler schwer, in den Onlinehandel einzusteigen. Cloudstock bietet eine technische Lösung, die diesen Prozess vereinfachen soll.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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Das Wirtschaftssystem mit der Cloudstock verbinden - und Zugang zu den Onlinemarktplätzen bekommen. So funktioniert das Start-up, das hier Gründer Ralf Jaacks vorstellt.

Mal ehrlich und ohne Buzzwords: Wie würden Sie ihren Eltern das Start-up erklären?
Ralf Jaacks:
Cloudstock bietet stationären Geschäften die Chance ihre Waren ohne großen Aufwand auch im Internet anzubieten. Zu weiteren Erklärungen würde ich nicht kommen, denn beide würden als ehemalige Inhaber eines Bekleidungsgeschäftes unmittelbar das Sterben der stationären Geschäfte und das Kaufverhalten der "jungen Leute" beklagen...

Wie beschreiben Sie ihr Geschäftsmodell einem möglichen Partner in einem Tweet?
Ralf Jaacks: Cloudstock ist eine Middleware, die die Daten aus dem Warenwirtschaftssystem in einen Onlineshop oder einen Marktplatz wie Amazon synchronisiert. Durch den Amazon-Produktuploader können beispielsweise bis zu 100 Angebote mit nur einem Mausklick erstellt werden. Okay, für den besonderen Vorteil, den USP bekommen Sie hier einen weiteren Tweet Platz.
Ralf Jaacks:
Durch das geringe Investment, die einfache Bedienung der Software und die praxiserprobten Arbeitsabläufe bietet Cloudstock jedem Einzelhändler die Möglichkeit in das Onlinebusiness einzusteigen. Ohne weiteres Personal einstellen und ohne sich viel neues Wissen aneignen zu müssen.

Welche Unternehmen konnten Sie bereits überzeugen?
Ralf Jaacks: Stand heute haben wir 18 unterschriebene Aufträge, von denen fünf Kunden unsere Software bereits installiert und in Betrieb haben.

Mit wem würden Sie gerne ins Geschäft kommen?
Ralf Jaacks:
Nach Amazon und Farfetch würden wir gerne Zalando als nächste Plattform anbinden.

Was war das wichtigste Learning seit dem Start?
Ralf Jaacks:
Wir haben uns zunächst nur auf ein Warenwirtschaftssystem konzentriert und waren von dem abhängig. Leider kamen nicht so viele Leads über diesen Partner, sodass wir vor der Wahl standen entweder weitere Warenwirtschaftssysteme anzubinden oder aufzugeben. Und was haben Sie daraus gemacht?
Ralf Jaacks:
Da Aufgeben keine Option ist, haben wir natürlich weitere Systeme angeschlossen und verfolgen das Ziel eine Datendrehscheibe zu werden, die alle Systeme aus der Warenwirtschaft mit allen Systemen der Onlinewelt verbindet.

Auf welche Erfolgszahlen sind Sie besonders stolz?
Ralf Jaacks:
Die ersten fünf Kunden zu akquirieren war besonders hart, da wir so gut wie keine Referenzen vorweisen konnten. Welche Schlagzeile würden Sie gerne über ihr Start-up 2020 in einer Wirtschaftszeitung lesen? Ralf Jaacks: Cloudstock revolutioniert den Einzelhandel. Dank Cloudstock verkaufen immer mehr stationäre Händler ihre Waren auch online und fangen so die sinkenden Frequenzen in den Geschäften mit steigenden Onlineumsätzen auf.

Start-ups ohne Buzzwords:

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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