Ladeninhaber prüft Zahlungsterminal und Gebühren im modernen Geschäft
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So will Kadner Solutions Händlern helfen, ihre Zahlungsgebühren zu senken

Das Heilbronner Start-up Kadner Solutions führt kostenlose Payment-Ausschreibungen für Händler durch und verspricht damit eine Verringerung der Zahlungsgebühren um bis zu 40%. Im Etailment-Interview beschreibt Gründer Nicolas Kadner, wie sein "Payment Check-up" funktioniert.

USUlrike Sanz GrossónRedakteurin
3 Min.· Aktualisiert am
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Die Grundidee des Start-ups Kadner Solutions: Durch eine individuelle Ausschreibung je Unternehmen können das bestmögliche Payment-Setup für den Kunden ermittelt - und bei den Zahlungsanbietern günstigere Konditionen erzielt werden als es der einzelne Händler allein könnte. Besonders kleine und mittlere Unternehmen, die keine eigene Payment-Abteilung haben, sollen davon profitieren.Nach dem Bieterverfahren mit geeigneten Zahlungsdienstleistern (z.B. Riverty, Klarna, Unzer, uvm.) erhält der Kunde das Ergebnis mit einer Empfehlung und Bewertung, welche Vor- und Nachteile jede Lösung mit sich bringt.

Das Start-up finanziert sich durch eine Vermittlungsprovision: Je nachdem, wie sich der Kunde entscheidet, erhält Kadner anschließend vom jeweiligen Payment-Service-Provider eine Bezahlung für seine Beratungsleistung. Im Etailment-Interview sagt der Gründer, welche Händler er bereits von seinem Angebot überzeugt hat.Mal ehrlich und ohne Buzzwords: Wie würden Sie Ihren Eltern das Start-up erklären?

Das habe ich tatsächlich schon versucht – und ehrlich gesagt, das war am Anfang gar nicht so leicht. Ich habe es so erklärt: „Wenn ihr online ein neues Buch oder eine schicke Jacke auf Rechnung oder zum Beispiel mit der Kreditkarte bestellt, dann zahlt der Händler für die Abwicklung eine Gebühr an einen Zahlungsanbieter. Diese Gebühren sind oft nicht ohne und schmälern den Gewinn des Händlers. Hier kommen wir ins Spiel: Wir helfen Händlern, diese Kosten zu senken, indem wir im Rahmen eines Bieterverfahrens das günstigste Angebot aushandeln. Am Ende spart der Händler bares Geld.

Wie beschreiben Sie Ihr Geschäftsmodell einem möglichen Partner in einem Tweet (280 Zeichen)?
Mit unserem kostenlosen „Payment Check-up“ helfen wir Onlinehändlern, ihre Gebühren für Zahlarten wie Kauf auf Rechnung oder Kreditkarte um 15 bis 40% zu senken. Egal ob kleiner Shop, Mittelständler oder Großkonzern – wir finden das beste Payment-Setup.Welche Unternehmen/Kunden konnten Sie bereits überzeugen?
Wir arbeiten mit einer bunten Mischung aus kleinen und großen Unternehmen, auch international. Wir freuen uns über eine langfristige Zusammenarbeit mit der E-SCALE group GmbH, die sich auf Bootszubehör und Wassersportartikel spezialisiert hat. Ein weiteres spannendes Projekt war die Zusammenarbeit mit Hess Natur, die Pioniere in Sachen nachhaltiger Mode sind.

Mit wem würden Sie gerne ins Geschäft kommen?
Grundsätzlich mit jedem Unternehmen, das sich fragt, wie es Einsparungen bei Bezahlprozessen erzielen kann, um dann das eingesparte Kapital wieder sinnvoll zu investieren.Was war die wichtigste Erkenntnis seit dem Start?
Viele unserer Kunden sind nicht nur online unterwegs, sondern verkaufen auch vor Ort in Filialen. Deshalb haben wir unseren Payment Check-up um eine Lösung für stationäre Kartenzahlungen erweitert.

Auf welche Erfolgszahl sind Sie besonders stolz?
Meine Erfolgszahl? Die „Null“. Kein Scherz. Der Payment Check-up ist für unsere Kunden komplett kostenlos – also null Risiko, einfach mal zu prüfen, ob man Geld sparen kann.

Welche Schlagzeile würden Sie gerne in fünf Jahren über Ihr Start-up in einer Wirtschaftszeitung lesen?
„Fünf Jahre, Milliarden gespart: Wie Kadner Solutions die Payment-Branche revolutionierte“

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Geschrieben vonUlrike Sanz Grossón

Redakteurin

Ulrike Sanz Grossón schreibt seit 2017 auf etailment.de über die digitalen Konzepte großer und kleinerer Einzelhandelsunternehmen. Die studierte Germanistin und Amerikanistin war journalistisch zunächst als freie Mitarbeiterin in der Lokalredaktion der "Taunus-Zeitung" (Frankfurter Neue Presse) und bei "Horizont" tätig. Es folgte das Volontariat bei der "Lebensmittel Zeitung". Seit 2003 schreibt sie als Redakteurin für verschiedene Publikationen des Deutschen Fachverlags.

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