
Upvisit schafft digitale Erlebnisse im Ladengeschäft
Mit dem CMS-System von Upvisit können stationäre Händler digitale Zusatzinhalte erstellen und immersive Erlebniswelten per App für die Kunden kreieren. Die Gründer des Stuttgarter Start-ups sehen in der Verbindung von physischer und digitaler Welt eine große Chance, den lokalen Einzelhandel und damit auch Innenstädte wieder aufblühen zu lassen. Etailment stellt Upvisit vor.
Upvisit ist bereits in Museen und Ausstellungsräumen, aber auch in Ladengeschäften im Einsatz. Im Etailment-Kurzinterview sagt Gründerin Katharina Aguilar, mit wem Sie noch gerne ins Geschäft kommen würde.
Mal ehrlich und ohne Buzzwords: Wie würden Sie Ihren Eltern das Start-up erklären?
Mama, stell dir vor, du gehst in die Innenstadt, und jedes Geschäft, das du betrittst, kannst du über eine App noch intensiver erleben. Im Feinkostladen erhältst du zusätzliche Informationen zu den Aromen der Delikatessen, im Kleidungsgeschäft weißt du auf Anhieb, wo das Produkt liegt, das du gerade suchst, und im Museum hast du spannende Videoclips parat, wenn du in ein Thema tiefer eintauchen willst.
Wie beschreiben Sie Ihr Geschäftsmodell einem möglichen Partner in einem Tweet (280 Zeichen)?
Upvisit ist die erste KI-gestützte Plattform, die es analogen Orten, z.B. Shops, ermöglicht, unabhängig von Größe, Kapazität und Budget ein maßgeschneidertes digitales Angebot zu entwickeln und so ihre Präsenz zu erweitern und ihren Kunden ein immersives Erlebnis zu bieten.
Welche Unternehmen/Kunden konnten Sie bereits überzeugen?
Unsere App bietet analogen Orten ganz individuelle Lösungen. Daher ist unser Kundenportfolio auch sehr vielfältig. Wir konnten bereits Unternehmen aus dem Einzelhandel wie auch dem Kultursektor und Freizeitbereich von Upvisit überzeugen. Zum Beispiel können Kunden von Vom Fass mit der Upvisit-App Geschmacksprofile von Essig, Öl und Spirituosen sehen und weitere Infos bekommen, die ihnen den Einkauf erleichtern. Auch von der Maritimen Erlebniswelt in Papenburg bekommen wir großartiges Feedback, seit sie Upvisit nutzt.Mit wem würden Sie gerne ins Geschäft kommen?
Douglas wäre ein toller Partner. Hier könnte Upvisit eine wunderbare Ergänzung zur Beratung vor Ort sein. Vielleicht suche ich einen neuen Duft und weiß schon, welche Komponenten mir gefallen. Mit Upvisit können Parfümerien ihre Düfte sichtbar machen.
Was war die wichtigste Erkenntnis seit dem Start?
Ein wichtiges Learning ist, dass unser Ökosystem-Gedanke stark von mutigen First Movern profitiert. Wenn in der Nachbarschaft erst einmal ein, zwei Geschäfte Upvisit nutzen, werden andere Orte mitgezogen und so entsteht ein Drive. Vernetzung macht das Erlebnis der Innenstadt der Zukunft.
Auf welche Erfolgszahl sind Sie besonders stolz?
Wir bekommen tolles Feedback von unseren bisherigen Partnern. Zum Beispiel, dass bereits 60% der Kunden vor Ort die App nutzen. Es freut uns riesig, dass die Besucher und Endkunden unser Angebot so dankend annehmen.
Welche Schlagzeile würden Sie gerne in fünf Jahren über Ihr Start-up in einer Wirtschaftszeitung lesen?
"Deutschlands Innenstädte boomen - 30.000 Places sind dank Upvisit phygital"
Redakteurin
Ulrike Sanz Grossón schreibt seit 2017 auf etailment.de über die digitalen Konzepte großer und kleinerer Einzelhandelsunternehmen. Die studierte Germanistin und Amerikanistin war journalistisch zunächst als freie Mitarbeiterin in der Lokalredaktion der "Taunus-Zeitung" (Frankfurter Neue Presse) und bei "Horizont" tätig. Es folgte das Volontariat bei der "Lebensmittel Zeitung". Seit 2003 schreibt sie als Redakteurin für verschiedene Publikationen des Deutschen Fachverlags.
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