
Streitfall: Bargeldversorgung
Der Rückzug der Bundesbank aus der Bargeldbearbeitung wird kontrovers diskutiert. In einem Pro & Contra kommen Befürworter und Gegner der Privatisierung zu Wort.
David WöllensteinRedakteurDie Bundesbank zieht sich dazu Stück-für-Stück auf die Rolle eines Großhändlers zurück: Seit Jahresbeginn gibt es Münzen nur noch in riesigen Normcontainer und zum 30. April 2011 werden die Treuhandkonten der Geld- und Wertlogistiker geschlossen, über die sich viele Händler derzeit mit Bargeld versorgen.
Ein Markt für das private Cash-Recycling soll auf diese Weise entstehen. „Eine wirtschaftlichere Bargeldversorgung", sieht Carl-Ludwig Thiele, Vorstandsmitglied der Bundesbank darin. „Verwerfungen auf einem sensiblen Markt", fürchtet hingegen der HDE-Präsident Josef Sanktjohanser.
Lesen Sie hier den Pro-Beitrag von Carl-Ludwig Thiele, Vorstandsmitglied der Bundesbank und dort für den Bereich Zahlungsverkehr zuständig.
Lesen Sie hier den Contra-Beitrag von Josef Sanktjohnaser, Präsident im Handeslverband Deutschland (HDE) und Vorstandsmitglied der Rewe Gruppe.
Hanno Bender
Dieser Aritkel ist in der Januar-Ausgabe des Wirtschaftsmagazins Der Handel erschienen. Zum kostenlosen Probeexemplar geht es hier.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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