Strengere Kreditvergabekriterien für Händler

Strengere Kreditvergabekriterien für Händler

Viele Händler klagen darüber, dass sie von ihren Banken zu wenig Auskunft bekommen: Über die Zusammensetzung ihres Ratings, über die Gründe für eine Kreditabsage. Ein Banken-Barometer soll helfen.

MSMarion SchalkRedakteurin
2 Min.· Aktualisiert am
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Deshalb dürften die Bonitätsanforderungen der Banken mittelfristig steigen - das bedeutet strengere Kreditvergabekriterien für Mittelständler.

Für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Banken und Händlern

Um frühzeitig eine kritische Betrachtung der Finanzierungssituation bei Händlern zu
unterstützen, haben die KMU-Berater die Kreditvergabe in den Mittelpunkt des aktuellen
"KMU-Banken-Barometer 2016" gestellt. Diese Befragung soll eine Art Selbst-Check für die Unternehmen sein - und beleuchtet die Zusammenarbeit zwischen Banken und Unternehmen.

Zwölf Fragen sollen die Händler beantworten. Unter anderem möchten die Berater wissen, ob die Unternehmen von ihren Banken im Vorfeld einer Kreditentscheidung über Vergabekriterien informiert werden und ob die Banken die Gründe für eine Kreditzusage oder -ablehnung offen kommunizieren.

Wer teilnimmt, erhält eine aus den eigenen Antworten abgeleitete Bewertung ihrer Finanzierungs- und Bankensituation. Außerdem übersenden die KMU-Berater eine ausführliche Information über die Noten der Ratingsysteme der deutschen Kreditinstitute. Da viele Händler darüber klagen, dass Banken nicht ausreichend über die Gründe für die Ratingnote oder eine Kreditabsage informieren, können solche Informationen durchaus nützlich sein.

Bis zum 20. Juni können Unternehmer an der Befragung teilnehmen, unter www.banken-barometer.kmu-berater.de finden sich weitere Informationen.

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Geschrieben vonMarion Schalk

Redakteurin

Marion Schalk, 37, ist Redakteurin bei Der Handel und etailment.de. Sie schreibt hauptsächlich über den Handel und das liebe Geld: Finanzierung, Payment, Geldanlage, Investionen, Unternehmensnachfolge. Regelmäßig berichtet sie auch über große und kleine Handelsunternehmen und deren Weg in die digitale Zukunft. Als leidenschaftliche Online-Shopperin kennt sie die kleinen und großen Fallstricke von Multi- oder Omnichannel-Konzepten - und weiß um den wichtigsten Aspekt: Der Kunde! Marion Schalk kam von WSJ.de: als Mitglied des Gründungsteams das digitale Wall Street Journal Deutschland auf den Weg gebracht. Davor war sie Redakteurin in der Wirtschaftsredaktion von T-Online, in den Anfangsjahren ihres Berufslebens arbeitete sie als PR-Beraterin bei Publicis und in der Pressestelle von T-Online International. Sie studierte Politikwissenschaft und Germanistik und schloss ihr Master Degree mit Auszeichnung ab. Sie finden die Autorin bei Twitter unter dem Namen @mschlk, bei LinkedIn und Xing. Telefon Nr. +069 7595 1695 E-Mail: schalk@derhandel.de

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