
Südostasien: Warum es dort nicht nur für die Samwer-Brüder Chancen gibt
Mit mächtigem Antrieb zieht es die Samwer-Brüder und Rocket Internet nach Südost-Asien. Im Marschgepäck ist unter anderem die Modeplattform Zalora. Sie gibt es in Malaysia und soll nun auch in Singapur angreifen. In Malaysia, Indonesien und Thailand bauen die Samwer-Brüder zudem einen Lieferdienstvermittler auf. Mit gutem Grund. Auf den E-Commerce warten in Südostasien eine Bonanza und Konsumenten, die obendrein für internationale Player offen sind.
Mit mächtigem Antrieb zieht es die Samwer-Brüder und Rocket Internet nach Südost-Asien. Im Marschgepäck ist unter anderem die Modeplattform Zalora. Sie gibt es in Malaysia und soll nun auch in Singapur angreifen.
In Malaysia, Indonesien und Thailand bauen die Samwer-Brüder zudem einen Lieferdienstvermittler auf.
Mit gutem Grund. Auf den E-Commerce warten in Südostasien eine Bonanza und Konsumenten, die obendrein für internationale Player offen sind.
Wachstum im Internet und insbesondere die hohe Durchdringung mit Mobiltelefonen in Ländern wie Singapur, Malaysia, Thailand aber auch Vietnam bietet Optionen für den M-Commerce. Anbieter treffen dabei auch auf Nutzer, die globale Netzwerke wie Twitter, Facebook und Linkedin reichlich nutzen.
“If Facebook was started in Southeast Asia, they can never survive.“
Chancen für Entrepreneure schafft die Tatsache, dass in Südostasien der Venture Capital-Markt eher unterrepräsentiert ist. Wer also Geld aus Europa oder den USA mitbringt, könnte also einen Startvorteil haben.
Es gebe, schreibt Bernard Leong, Gründer der App-Plattform Chalkboard, die mittelständische Unternehmen mit ihren Kunden verbinden soll, „the lack of series A funding in the region of US$0.5M to US$2M. The reason why most investors avoid this funding range is because it’s a risky stage where a company can grow into a proper and sustainable entity or go south if they cannot find sustainable revenue streams.
As a result, most companies which can potentially grow will not be considered by investors. However, seed funding is readily available because the quantum of investment is low. To get a better chance of obtaining funding in this range I talked about, the company has to leapfrog and generate significant revenues quickly, otherwise it is very tough to move forward.“
Hinzu komme, dass die meisten VCs eher vom Controller-Denken geprägt seien. Das macht nicht gerade risikobereit: Bernard Leong: "If Facebook was started in Southeast Asia, they can never survive.“
Das sind gute Chancen für finanziell gut ausgestattete Projekte aus Europa. Kein Wunder also, dass die Samwer den Markt in Südostasien aufrollen wollen.
Entrepreneurship in South East Asia market View more presentations from Bernard LeongChefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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