
Bikinis und Schuhe aus dem 3D-Drucker
3D-Printing nimmt zunehmend Fahrt auf. Techcrunch beschäftigt sich in dem Artikel "The Next Battle for Internet Freedom..." bereits mit den möglichen Auswirkungen. Demnach könnte 3D-Printing eventuell sogar einmal als Rechtfertigung für SOPA (Stop Online Piracy Act) herhalten, d.h. 3D-Printing könnte die Diskussion neu anheizen. Von solchen Überlegungen unbeeindruckt haben die beiden Gründerinnern von Continuum Fashion, Mary Huang and Jenna Fizel, bereits vor etwa einem Jahr damit begonnen, B...
Markus CaspariHead of Performance Marketing bei Dentsu/iProspectVon solchen Überlegungen unbeeindruckt haben die beiden Gründerinnern von Continuum Fashion, Mary Huang and Jenna Fizel, bereits vor etwa einem Jahr damit begonnen, Bikinis via 3D-Printer zu erstellen und über ihren Shop zu vertreiben. Sie verwenden dazu Shapeways, das mittlerweile von über 150.000 Personen für 3D-Printing verwendet wird.
Seit kurzem gibt es von Continuum Fashion auch Schuhe aus dem 3D-Printer. Ein Paar aus der strvct Kollektion kostet 900 US-Dollar.
Erst kürzlich hielt Mary Huang einen sehenswerten Vortrag zu 3D Printing und der Fashion-Zukunft.
Anfang diesen Monats haben die beiden Fashion-Commerce Gründerinnern via Kickstarter außerdem Geld für ihr neues Projekt Constrvct eingeworben, das allerdings nicht so ausgefallen ist wie 3D-Printing - das folgende Video zeigt Einzelheiten.
Die Entwicklungen im 3D-Printing bleiben spannend und die Auswirkungen auf die Retail-Branche hängen insbesondere von den künftig in 3D-Druckern verwendbaren Materialien ab.

Head of Performance Marketing bei Dentsu/iProspect
Markus Caspari ist Head of Performance Marketing bei Dentsu/iProspect, wo er seit über zehn Jahren Kunden bei Social Media, Search, Programmatic Display & Video sowie E-Commerce berät. Caspari arbeitete auf Agenturseite bereits für Marken und Unternehmen wie Milka, Oreo, Pirelli, Granini, Stada, Microsoft, Shiseido und Mattel. Er hat Marketing-Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen, z.B. der Hochschule Darmstadt, der IHK Darmstadt und der DHBW Stuttgart.
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