E-Commerce: 6 bemerkenswerte Startups

E-Commerce: 6 bemerkenswerte Startups

Die rasante Bewegung im E-Commerce-Markt erkennt man auch an der Fülle der Startups, die jede Woche aufploppen. Nicht alle werden durchkommen. Aber manch ein Modell, manch eine Idee wird man später vielleicht an anderer Stelle wiederfinden. Hier sind sechs Startups, die Aufmerksamkeit verdienen.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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itravel: Das Start-up von Ex-Sevenload Manager und Denkwerk-Gründer Axel Schmiegelow setzt auf exklusive Individualreisen. Der Reisefinder ist nach Anwendungsszenarien gegliedert und setzt unter anderem auf das Feld der Incentive Reisen. Per Social-Media-Vernetzung kann man auch gleich seine Freunde um Tipps zur Reiseplanung bitten. Bei itravel hat die Reise gerade erst begonnen. Da wird man sicher noch mehr sehen.

Noblego: Zigarren online ordern. Das ist nicht neu. Das Start-up mit Unterstützung aus dem Project A-Umfeld kommt aber in hochwertiger Optik daher, die nichts gemein hat mit Opas Glimmstengeln. Hinzu kommen ausführliche redaktionelle Beschreibungen. Das freut den Kunden - und Google. Und es ersetzt zuweilen die Fachberatung im Laden.

Wummelkiste: Abo-Commerce ist einer der ganz großen Trends. Team Europe liefert seit Anfang März mit der Wummelkiste nun ein Modell für Spiel- und Bastelzeug. Monatlich gibt es zwei bis drei Bastelprojekte und Materialien. Abgeschaut beim US-Original Kiwicrate dürfte das vor allem Eltern ansprechen, die ihre Kinder kreativ beschäftigen wollen, denen es selbst aber an Ideen und Zeit fehlt. Ein ähnliches Konzept verfolgt die Spielzeugkiste.

Dein Biogarten: Food-Lieferanten gibt es inzwischen mehr als Kioske in Hamburg. Auch in öko. Dein Biogarten liefert als Bioladen im Web nach Hause und ins Büro. Die Biokiste gibt es im Einzelverkauf und als Abo, natürlich. Das Besondere: Die Kunden sind selbst die Bio-Gärtner und bestellen ihr Feld selbst. Sie entscheiden, welches Gemüse angebaut wird und können den Fortschritt des Gartens täglich mitverfolgen. Farmville lässt grüßen.

RedBoto: Den Modeanbieter Redboto von Gründer Marc Uthay gibt es nur online. Das Modell basiert auf dem Buy One, Give One“-Prinzip: Heißt in diesem Fall: Für jedes verkaufte Produkt, bekommt ein Kind in einem Entwicklungsland eine Schuluniform.

Dropgifts: Dropgifts ist eine Kopie des schwedischen Social Gifting-Dienst Wrapp und kommt vom Inkubator Rocket Internet. Nutzer können per App ihren Facebook-Freunden Geschenkgutscheine schicken. Der Gutschein wird dann als Geschenkkarte samt Grußbotschaft an der Pinnwand des Freundes veröffentlicht oder per Mail zugestellt. Dritte können sich zudem an dem Gutschein finanziell beteiligen. Gutscheine gibt es bereits aus einigen Bereichen des Samwer-Imperiums: Zalando, Wimdu, Home24, Hello Fresh. Aber auch Cinemaxx und Mymuesli sind mit dabei. Da geht noch mehr.

Start-up des Jahres gesucht

Beim Deutschen Online-Handelskongress 2012 am 8. und 9. Mai werden einmal mehr die e-Stars vergeben. Neben dem Publikumspreis “Unternehmer des Jahres” wird dabei erstmals auch das “Start-up des Jahres” gewählt. Mit diesen Awards wollen die Conference Group, das Fachmagazin “Der Handel” und etailment.de den Erfolg besonders kreativer und innovationsfähiger Onlinehändler würdigen.

Im Elevator Pitch treten 10 ausgesuchte Start-ups mit ihren Geschäftsideen gegeneinander an. Die Expertenjury entscheidet gemeinsam mit dem Publikum vor Ort in der Verleihung per Live-Voting darüber, welches Konzept am meisten überzeugt und wer der Gewinner in der Kategorie “Start-up des Jahres” wird.

Bewerbungen oder Vorschläge für das “Start-up des Jahres” können Sie bis zum 20. April 2012 (inklusive Kurzprofil sowie kurzer Begründung, warum Ihr Geschäftsmodell aus dem Bereich E-Commerce innovativ und tragfähig ist) hier einreichen: e-stars@conferencegroup.de

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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