
Radikalumbau bei Quelle.de: Shop mit eigenem Sortiment
Noch im Juni gab es nicht ganz so freundliche Töne von Otto-Vorstandschef Hans-Otto Schrader für Quelle.de, die Quelle-Chef Tim von Törne flugs interpretierte. Der "konstruktive Dialog", den von Törne damals betonte, zeigt nun Ergebnisse. Es wird wohl ein Radikalumbau. Weg vom Marktplatz, hin "zu einem zu einem reinen Markenanbieter mit eigenem Sortiment“, erklärt Dr. Rainer Hillebrand, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Otto Group.
Rainer Hillebrand: Quelle wird umgebaut
Noch im Juni gab es nicht ganz so freundliche Töne von Otto-Vorstandschef Hans-Otto Schrader für Quelle.de, die Quelle-Chef Tim von Törne flugs interpretierte. Der "konstruktive Dialog", den von Törne damals betonte, zeigt nun Ergebnisse. Es wird wohl ein Radikalumbau.
Weg vom Marktplatz, hin "zu einem zu einem reinen Markenanbieter mit eigenem Sortiment“, erklärt Dr. Rainer Hillebrand, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Otto Group.
Bislang konnten konnten ausschließlich Händler und Markenhersteller ihre Produkte auf quelle.de anbieten. Die bestellten Waren werden dezentral durch die Händler versandt, für Marketing, Abrechnung und Betreuung der Kunden zeichnet quelle.de verantwortlich. 500 Händler lockte die Plattform an. Doch die Umsätze enttäuschten. Künftig will Quelle.de nun ausschließlich eigene Waren und solche aus der Otto Group anbieten. Nach dem Vorbild von Quelle in Österreich, der Schweiz und Russland soll die deutsche Quelle dabei vor allem mit Sortimenten im Bereich Elektronik und Wohnen durchstarten.
Woran es beim alten Konzept haperte deutet Hillebrand so an: „Mit diesem bewährten Konzept kann quelle.de Sortimente und Preise selbst definieren." Anders gesagt: Die Händler auf der Plattform waren offenbar nicht in der Lage oder willes wettbewerbsfähige Preise zu bieten.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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