
Shitstorm: Otto zieht T-Shirt "In Mathe bin ich Deko" aus dem Verkehr
Über 800 Kommentare allein bei Facebook, böse Worte, aber auch Zustimmung. Doch jetzt hat Otto auf den Shitstorm rund um das sprücheklopfende Long-T-Shirt für Mädchen: “In Mathe bin ich Deko, reagiert. Es ist nicht mehr im Sortiment.
Vom Shitstorm aus dem Sortiment gepustet
Über 800 Kommentare allein bei Facebook, böse Worte, aber auch Zustimmung. Doch jetzt hat Otto auf den Shitstorm rund um das sprücheklopfende Long-
Diskriminierend fanden das viele Nutzer. Otto aber verschanzte sich noch am Morgen hinter vielen Kunden, die Gefallen an dem flapsigen Spruch fanden.
"Die T-Shirts sind bislang bei vielen unserer Kunden super angekommen und wir erhalten sehr viele positive Produktbewertungen auf otto.de. Daran könnt ihr ja schon erkennen, wie unterschiedlich diese Sprüche interpretiert werden können. Wir nehmen eure Meinungen sehr ernst, bitten aber auch um Verständnis, dass es andere Meinungen gibt.”
Doch nachdem jenseits von Twitter, Facbeook und Blogs nun auch klassische Medien wie die Taz (dort mit pr und contra) und "Welt" einen Blick in das Auge des Sturms warfen, macht Otto nun eine Rückzieher.
Raus damit. Zurück bleibt im Moment nur eine Google-Anzeige, die zurück auf otto.de führt.
Otto-Tochter Baur, gleichwohl weniger im Fokus der Kritiker, reagierte da schneller. Dort kündigte man schon gestern via Facebook an, das Hemdchen schleunigst aus dem Verkehr zu ziehen. Bei der Otto-Tochter Schwab ist das Deko-Shirt noch im Sortiment zu finden. Dort heißt es immerhin: "Leider ausverkauft".
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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