
Tolle Ideen für die Zukunft des Handels
Digitale Komponenten versprechen dem stationären Handel einen zweiten Frühling. Wir stellen spannende Lösungen vor, die das Smartphone noch mehr zum Einkaufsbegleiter Nummer 1 machen und zeigen, wie das Schaufenster sprechen lernt.
ameria VIP bei E-Plus in Osnabrück from Christian Ensslen on Vimeo.
Burger King: Okay, Burger King ist jetzt nicht jedermanns Sache. Aber die neue App von Burger King, entwickelt von Tillster, könnte auch anderen schmecken. Die enthält nämlich nicht nur eine Bezahlfunktion, sondern soll alsbald auch Vorbestellungen ermöglichen. Vorerst nur in den USA. Engadget
Cortexica: Weltweit wird mit dem Smartphone fotografiert wie verrückt, Modefotos werden via Instagram und Co schrilliardenfach geteilt. Da macht eine Software Sinn, die die auf der Straße fotografierten Schuhe oder das im Cafe abgelichtete Kleid erkennt und per App entsprechende Vorschläge aus einem Webshop liefert. "FindSimilar" nennt sich die entsprechende Software von Cortexica Visual Systems. Tesco und Zalando gehören zu den Testern.
Powa Tag: Noch mehr Vielseitigkeit verspricht Powa Tag: Das Tool macht es möglich, den Artikel direkt oder von einer Anzeige abzufotografieren und dann sofort zu kaufen. So weit, so normal. Das Tool nutzt aber auch QR-Codes und Audiosignale zur Erkennung. Dann kann man direkt aus der TV-Werbung heraus bestellen. Der lokale Handel soll aber nicht leer ausgehen. Erfolgt der Kauf nach dem der Kunde beispielsweise ein Kleid in einem Schaufenster fotografiert hat, dann wird der Verkauf mittels ortsbezogenenen Daten und Beacon-Technologie dem Händler zugeschrieben. Carrefour, Laura Ashley, Adidas, Burger King und andere testen das. Kein Wunder, das Demo-Video ist sehr beeindruckend. Der Anbiezer kassiert eine Provision für Geschäfte über die eierlegende Wollmilchsau.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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