Unger bekommt bei Metro mehr Macht

Unger bekommt bei Metro mehr Macht

Metro fürchtet, dass Finanzchef Thomas Unger abgeworben wird, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Der Konzern will nun seinen zweitwichtigsten Mann mit mehr Einfluss ausstatten.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Bisher soll Unger 2,7 Millionen Euro pro Jahr verdienen, schätzt das Blatt. Angeblich würden andere Unternehmen um den angesehen Finanzchef buhlen, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Diese Abwerbeversuche versuche der Konzern mit verbesserten Konditionen für die Nummer zwei des Unternehmens zu kontern.

Schlechte Zahlen bei Haniel

Die Zeitung beruft sich auf Informationen aus Metro-Kreisen, wonach Unger noch im Juli vom Aufsichtsrat die Verantwortung für die Konzernrevision sowie die Töchter Kaufhof und Media-Saturn übertragen bekommt.

Derzeit werden diese drei Bereiche von Metro-Chef Eckard Cordes geführt. Er leidet allerdings an seiner Doppelbelastung mit der Führung von Metro und dem Duisburger Mischkonzern Haniel. Dieser hatte im Frühjahr einen Ergebniseinbruch für das vergangene Geschäftsjahr gemeldet.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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