"Unwort des Jahres" kommt aus dem Einzelhandel

"Unwort des Jahres" kommt aus dem Einzelhandel

Imagepflege sieht anders aus: Das "Unwort des Jahres 2009" hat seinen Ursprung in einer Äußerung eines Mitarbeiters im Einzelhandel. Es betrifft die Arbeitnehmervertretung.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Das Unwort kommt ausgerechnet aus dem Einzelhandel: Ein Mitarbeiter der Baumarktkette Bauhaus hatte den Begriff in einer Sendung des "ARD"-Magazins "Monitor" geprägt. Er berichtete, das Wort werde dann verwendet, wenn Kollegen aus einer Filiale mit Betriebsrat in eine ohne wechseln wollten.

"Dort könnte ihn vorgehalten werden, dass sein bisheriges Vertrauen in eine Arbeitnehmervertretung die Einstellung gefährde", so die Erläuterung. Der Mitarbeiter habe diese Aussage eidesstattlich versichert.

Weiterer Tiefschlag für das Branchenimage

Nach den aktuellen Skandalen um Dumpinglöhne bei Schlecker, Mitarbeiterüberwachung in Märkten des Edeka-Unternehmers Peter Simmel sowie den Verdacht auf großflächige Preisabsprachen im Lebensmittelhandel ist der Beitrag zum "Unwort des Jahres" ein weiterer Tiefschlag für das Image der Handelsbranche

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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