Verbundgruppen weiter im Aufwind

Verbundgruppen weiter im Aufwind

Anwr, Intersport, Rewe, Edeka, Euronics oder ElectronicPartner (EP) - die deutschen Verbundgruppen freuen sich über steigende Umsätze und blicken der Schuldenkrise zum Trotz optimistisch in die Zukunft.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage des Wirtschaftsmagazins Der Handel und des Mittelstandsverbundes - ZGV, in dem Kooperationen wie Edeka, Rewe, Intersport, Anwr, ElectronicPartner (EP), Euronics oder die Katag AG organisiert sind.

Umsätze im Detail

70 Prozent der deutschen Verbundgruppen konnten die Umsätze im dritten Quartal 2011 weiter steigern, nur 7 Prozent mussten Umsatzrückgänge im Vergleich zum Vorquartal verzeichnen. Auch die mittelständischen Anschlusshäuser melden zu 55 Prozent steigende Umsätze.

Für das vierte Quartal zeigen sich die Kooperationen trotz der europäischen Schuldenkrise ungebrochen optimistisch. So erwarten 62 Prozent der Unternehmen wachsende Umsätze, nur 5 Prozent fürchten einen Umsatzrückgang. Dementsprechend plant ein Drittel der Befragten (33 Prozent) eine Erhöhung  des Investitionsvolumens.

Wachsende Bedeutung der digitalen Medien

Auch im Bereich der Onlinemedien planen die Mittelstandskooperationen, ihr Engagement intensiv auszuweiten. Während heute nur 14 Prozent der Verbundgruppen eigene mobile Anwendungen für Smartphones und Tablet-Computer anbieten, wollen hier 42 Prozent in Kürze erstmalig aktiv werden.

Im Bereich Social Media ist heute ein Drittel mit eigenem Auftritt vertreten (32 Prozent) - ein gutes weiteres Drittel (36 Prozent) plant einen künftigen Auftritt bei Facebook, YouTube & Co. Bereits deutlich weiter sind viele der Kooperationen im Bereich des Onlinehandels. 52 Prozent der Befragten verfügen heute über einen Onlineshop, weitere 22 Prozent wollen hier erstmals investieren.

Weniger Handlungsbedarf besteht bei den „traditionelleren" Formen der Onlinekommunikation. Der Großteil der Verbundgruppen nutzt bereits aktiv eigene Websites (100 Prozent), Online-Newsletter (65 Prozent) oder auch Online-Sonderaktionen wie Gewinnspiele und Gutscheine (54 Prozent).

Die vollständigen Daten der Konjunkturumfrage sind hier abrufbar.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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