Studien & Marktforschung

Aktuelle Studien, Umfragen und Marktanalysen aus dem Handel. Konsumentenverhalten, Marktprognosen und Branchenreports.

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Frau bezahlt kontaktlos an Kletterhallen-Rezeption, Symbol für Freizeitausgaben der Haushalte
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Jeder zehnte Euro fließt in Freizeit, Sport und Kultur

Die deutschen Haushalte investierten im Jahr 2024 durchschnittlich 9,5 Prozent ihrer Konsumausgaben in Freizeit, Sport und Kultur, meldet das Statistische Bundesamt. Das entspreche 309 Euro und sei nach Wohnen, Ernährung und Verkehr der viertgrößte Posten in privaten Budgets. Die Ausgabefreude gestalte sich nach dem Einkommen: Wer unter 1.300 Euro verdiene, wende nur 5,7 Prozent auf; bei mehr als 5.000 Euro dagegen verdoppele sich fast auf 10,7 Prozent.

Björn Böer18.08.262 Min.
Junge Verkäuferin im Handel arbeitet konzentriert – Symbolbild zu KI und sinkenden Einstiegsgehältern
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Berufsanfängern kürzt KI die Löhne

Die Hälfte der Unternehmen, die KI einsetzen, geht davon aus, dass in den nächsten fünf Jahren die Löhne für Arbeitskräfte mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung sinken werden, meldet das Ifo-Institut. 40 Prozent würden das auch für Erfahrene erwarten. Am pessimistischsten zeigten sich die Dienstleister und der Handel. Wer einen (Fach-)Hochschulabschluss habe, brauche wahrscheinlich nicht mit Einbußen zu rechnen; käme noch lange Erfahrung hinzu, könnten die Löhne sogar steigen, glaubten zumindest 26 Prozent der Unternehmen.

Thomas Rehm13.08.262 Min.
Junge Frau vergleicht preisbewusst Produkte im Regal eines vietnamesischen Ladens
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Vietnams Online-Handel bremst ab

Weil die Shopper auch in Vietnam verstärkt auf ihr Geld achten, verlangsamt sich der Schwung des Online-Handels, berichtet Vietnam.vn. Zwar sei der Bruttowarenwert der vier größten Plattformen im ersten Halbjahr um 19 Prozent gewachsen, doch im Vorjahr seien es noch 23 Prozent gewesen. An der Spitze halte sich Shopee mit 54,5 Prozent, doch Tiktok Shop lege weiter auf 43,4 Prozent zu. Für 68 Prozent der Verbraucher sei der Preis am entscheidendsten, der Qualitätsanspruch sei von 77 auf 52 Prozent gefallen. Besonders sparsam agiere die Generation Z.

Björn Böer13.08.263 Min.
Person nimmt Abo-Lieferbox mit Wischmopp und Reinigungsutensilien an der Haustür entgegen
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2030: Wischmopp schlägt Smartphone

Nicht Schnäppchen bei Elektronik oder Luxus, sondern der regelmäßige Wiederkauf von Alltagsprodukten treibt den Online-Handel bis 2030, meldet Retail-News.de. Laut ECDB-Prognosen dürfte die Kategorie Reinigungsutensilien, beispielsweise Wischmopps und Eimer, mit 23,8 Prozent jährlich am stärksten wachsen, gefolgt von Backwaren (20,8 Prozent), Kochboxen (19,1 Prozent) und Pflanzen (16,9 Prozent). Eine Chance für Online-Händler: Wer Abos und automatisierte Nachbestellungen ermögliche, könne Wiederkäufer enger an sich binden.

David Wöllenstein11.08.262 Min.
3D-Illustration zeigt dominante Glastürme über kleinen Gebäuden als Symbol für Techkonzern-Marktmacht
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Deutsche fürchten Abhängigkeit von US-Techkonzernen

Zwei Drittel der Deutschen halten den Einfluss großer US-Techkonzerne wie Amazon, Google, Meta und Apple für zu groß, meldet Tagesspiegel.de. In einer YouGov-Umfrage hätten nur 18 Prozent widersprochen. Als Treiber nannten die Befragten die wachsende Abhängigkeit von den USA (63 Prozent), die monopolartigen Strukturen (59 Prozent) sowie die Risiken für den Datenschutz (55 Prozent).

David Wöllenstein10.08.262 Min.
Team packt Modebestellungen im Fulfillment-Center für wachsenden Schweizer Online-Fashion-Handel
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Schweizer Online-Fashion wächst wieder

Erstmals seit fünf Jahren ist der Schweizer Fashion-Online-Handel wieder gewachsen, berichtet Carpathia.ch – die Umsatzschätzungen schwanken aber zwischen 2,09 und 3,5 Mrd. Franken. Marktführer bleibe Zalando mit 1,82 Mrd. Franken und dem grössten absoluten Zuwachs. Den stärksten relativen Zuwachs habe mit 16 Prozent Shein zu verbuchen; gemeinsam mit Konkurrenten Temu decke man die hohe Nachfrage nach günstiger Mode ab. Best Secret habe H&M überholt, während Bonprix und La Redoute weiter nachgeben mussten.

Björn Böer10.08.263 Min.
Ladenbesitzerin räumt Regale ein, im Hintergrund eine einzelne Versandkiste für Online-Bestellungen
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Nur jeder dritte österreichische Shop verkauft im Netz

Nur 33,8 Prozent der österreichischen Einzelhandelsunternehmen ab zehn Beschäftigten verkaufen online, berichtet ORF.at. Damit rangiere Österreich auf EU-Platz 18 und unter dem Durchschnitt von 36,4 Prozent. Zum Vergleich: Dänemark komme auf 63,9, Deutschland auf 42,8 Prozent. Noch magerer falle der Umsatzanteil aus: nur 5,4 Prozent statt 10,6 Prozent im EU-Schnitt. Ein Lichtblick: 2025 habe der Einzelhandel online wieder mehr Produkte als im Vorjahr verkauft.

Björn Böer05.08.262 Min.
Frau fotografiert gebrauchtes Kleidungsstück für Online-Wiederverkauf in modernem Zuhause
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Online-Fashion verliert an Schwung

Mode bleibt mit rund 20 Prozent der Online-Konsumausgaben in Westeuropa die zweitgrößte E-Commerce-Kategorie hinter Hi-Tech, meldet NielsenIQ.com. Doch: Während der Gesamtmarkt um fünf Prozent zulegen konnte, sei die Online-Mode nur auf drei Prozent gekommen. Vorsichtigere Käufer bremsten das Tempo. Der Markt zersplittere hauptsächlich zwischen Zalando, Amazon, Vinted, Shein, Temu und Tiktok Shop. Second-Hand habe sich mittlerweile vom Nischenphänomen zum strukturellen Treiber gemausert, besonders bei jüngeren Kunden, die Neues und Gebrauchtes selbstverständlich miteinander mischten.

Björn Böer03.08.263 Min.
Indiens Quick Commerce liefert zu viel Abgelaufenes
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Indiens Quick Commerce liefert zu viel Abgelaufenes

Mehr als jeder zweite Nutzer indischer Quick-Commerce-Apps hat schon abgelaufene oder fast abgelaufene Ware erhalten, meldet Timesnownews.com. 18,9 Prozent hätten bereits verfallene Produkte bekommen, 33,5 Prozent knapp vor Ablauf stehende. Herstellungs- und Ablaufdaten fehlten in vielen Produktlisten komplett. Auf Nachfragen schwiegen Anbieter wie Blinkit, Zepto und Swiggy Instamart bislang.

Thomas Rehm03.08.263 Min.
Frau bereitet private Ferienwohnung für Gäste vor, Sinnbild für Buchungen über Online-Plattformen
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68 Mio. Übernachtungen über Online-Plattformen

Gäste buchten 2025 rund 68,3 Mio. Übernachtungen in deutschen Ferienunterkünften über AirBnB, Booking.com und Expedia, berichtet das Statistische Bundesamt. Das seien 13,0 Prozent mehr als 2024 und 83,4 Prozent über dem Vor-Corona-Jahr 2019. 94 Prozent der Buchungen entfielen auf Betriebe mit weniger als zehn Betten, oft private Vermieter im Nebenerwerb. Inlandsgäste legten mit 48,5 Mio. Nächten stärker zu als Reisende aus dem Ausland.

Björn Böer29.07.263 Min.
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