Verdi: Noch keine Einigung mit Schlecker

Verdi: Noch keine Einigung mit Schlecker

Auch die zweite Verhandlungsrunde zwischen Verdi und Schlecker über einen Tarifvertrag brachte kein Ergebnis. Immerhin sieht die Gewerkschaft kleine Fortschritte.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Verdi fordert zudem, dass sich die neu gegründete Unternehmenstochter Schlecker XL zur Einhaltung von Mindestbedingungen verpflichtet.

Laut Verdi hätten "die Vorstellungen von Schlecker zu tarifvertraglichen Lösungsansätzen an Kontur gewonnen", doch in den zentralen Punkten sei die Drogeriemarktkette "deutlich unterhalb eines verhandlungsfähigen Angebots" geblieben.

Die Verhandlungen werden am 5. Mai in Stuttgart fortgesetzt. Die zuständige Verdi-Tarifkommission wird am 16. April den Verhandlungsstand bewerten und die eigenen Vorschläge präzisieren.

Schlecker hat im Geschäftsjahr 2009 einen leichten Umsatzrückgang verbucht. Das Unternehmen erwirtschaftete Erlöse in Höhe von 7,2 Milliarden Euro, im Jahr 2008 lag der Umsatz noch bei 7,4 Milliarden Euro.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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