Verdi will Karstadt regionaler machen

Verdi will Karstadt regionaler machen

Alle Kraft den Filialen - gerne gefordert, selten erreicht: Eine Stärkung der einzelnen Karstadt-Filialen. Verdi erneuert nun diese Idee als Beitrag zur Zukunftssicherung des Unternehmens.

Steffen GerthSteffen GerthRedakteur Der Handel und etailment
2 Min.· Aktualisiert am
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Und nun erneuert die Gewerkschaft Verdi diese Forderung. "Jeder Standort muss die Möglichkeit bekommen, sein individuelles Sortiment zu entwickeln", sagte der Verdi-Vertreter im Aufsichtsrat des Unternehmens, Arno Peukes, der "Berliner Zeitung". Auch der Konkurrent Kaufhof habe "seit Jahren konsequent das Prinzip der regionalisierten Sortimente vorangetrieben". Es sei wichtig für den Erfolg, in welchem Umfeld ein Warenhaus lokalisiert ist.

Aufgabe von Multimedia ein Fehler?

Peukes kritisierte die Abschaffung der Multimedia-Abteilungen von Karstadt durch den früheren Chef Andrew Jennings. Das habe schon zu Verlusten von Kunden geführt, und "wer Kunden verliert, verliert auch Umsatz", sagte der Gewerkschafter.

Karstadt steckt in einer tiefen Krise. Jennings-Nachfolgerin Sjösted hat nach wenigen Monaten wieder hingeworfen, und Aufsichtsratschef Stephan Fanderl kündigte an, dass mindestens 20 der 83 Kaufhäuser zur Disposition stünden.

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Steffen Gerth
Geschrieben vonSteffen Gerth

Redakteur Der Handel und etailment

Steffen Gerth ist Redakteur bei Der Handel und etailment. Für das Digital-Commerce-Magazin der dfv Mediengruppe schrieb er unter anderem die wöchentliche Kolumne "Die Woche im Handel" mit Analysen zum Strukturwandel im deutschen Einzelhandel.

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