
Verdi will Mitbestimmung bei Karstadt sichern
Der Investor Nicolas Berggruen will Karstadt aufspalten. Die Gewerkschaft Verdi will sicher gehen, dass dabei die Mitbestimmung beim Kaufhausbetreiber gewahrt bleibt.
David WöllensteinRedakteurDie Mitbestimmungsfrage sei jedoch nicht strittig. "Es gibt feste Zusagen von Berggruen dazu", sagte der Sprecher. Eine Diskussion über mögliche weitere Einschnitte bei den 25.000 Beschäftigten werde es nicht geben.
Die geplanten Änderungen in dem sogenannten Sanierungstarifvertrag seien eine Bedingung für das Inkrafttreten des von Berggruen Anfang Juni unterzeichneten Kaufvertrags für Karstadt.
Kartellamt macht den Weg für Übernahme frei
Mit dem grünen Licht des Bundeskartellamts für die Übernahme der Warenhauskette war in dieser Woche eine weitere Hürde aus dem Weg geschafft worden.
Die wichtigste offene Frage ist nun die noch ausstehende Einigung über die Höhe der Filialmieten zwischen Berggruen und dem Karstadt-Vermieter Highstreet. Das Essener Amtsgericht will am 16. Juli über den Insolvenzplan entscheiden.
Eine Chronik der Karstadt-Krise finden Sie hier.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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