Verkauf von Media-Saturn-Tochter Redblue ist geplatzt

Verkauf von Media-Saturn-Tochter Redblue ist geplatzt

Media-Saturn-Minderheitsgesellschafter Kellerhals schlägt wieder zu: Er soll den Verkauf der auf Handelswerbung spezialisierten Unternehmenstochter Redblue verhindert haben.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Für Serviceplan ist das Platzen des Deals ein Rückschlag, wie "Horizont" weiter berichtet. Mit Redblue wollte Deutschlands größte inhabergeführte Agenturgruppe ihre Expansion ins Ausland weiter vorantreiben. Dafür wollte man die bestehende Infrastruktur von Redblue nutzen. Die auf Handelswerbung spezialisierte Firma ist in insgesamt 17 Ländern aktiv, darunter China, Russland und die Türkei. Nach der Absage des Verkaufs wird die Agentur bis auf Weiteres als Tochter von Media-Saturn weitergeführt.

Redblue ist in seiner heutigen Form im Jahr 2000 aus der ehemaligen Werbeabteilung von Media-Markt hervorgegangen. Sie wurde von Co-Gründer Walter Gunz aufgebaut. Heute beschäftigt die Inhouse-Agentur mehr als 400 Mitarbeiter. Der Stammsitz ist in München. Redblue entwickelt und produziert Werbekampagnen unter anderem für Media-Markt und Saturn.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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