
Vorwerk eröffnet stationäre Filialen und Onlineshop
Vorwerk galt bislang als der Direktvermarkter schlechthin. Nun will der Haushaltsgeräte-Hersteller mehrere Läden sowie einen Internet-Shop eröffnen.
David WöllensteinRedakteurDirektvermarktung bleibt Kerngeschäft
Das Tür-zu-Tür-System, bei dem Vertreter die Maschinen präsentieren, bleibe das Kerngeschäft des Wuppertaler Unternehmens, betonte Unternehmenssprecher Michael Weber der dpa. "Wir wissen, dass unsere Produkte erklärungsbedürftig sind. Menschen, die über den Direktvertrieb nicht zu erreichen sind, können aber jetzt auch in Filialen gehen", sagte Weber.
Im Dezember will Vorwerk zudem einen Internet-Shop eröffnen. Die Lieferung übernehme auf Wunsch ein Berater. In die Neuausrichtung investiert Vorwerk 2011 und in den nächsten drei Jahren jeweils einen "siebenstelligen Betrag", wie Firmenchef Muyres der "Wirtschaftswoche" sagte.
2010 war bei Vorwerk der Umsatz in der Staubsauger-Sparte deutschlandweit um neun Prozent auf 182 Millionen Euro gesunken. Dagegen war der Umsatz mit dem kombinierten Koch- und Rührgerät "Thermomix" im Heimatmarkt um ein Drittel auf 94 Millionen Euro gestiegen.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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