
Wachstum für faire Produkte
Im ersten Halbjahr 2008 ist in Deutschland der Umsatz von Fairtrade-zertifizierten Produkten erneut gewachsen. Laut der Organisation Transfair, die das.
David WöllensteinRedakteurDer gestiegenen Nachfrage zeigte sich auch in dem größeren Fairtrade-Produktangebot. Auch hat sich Fairtrade im Discount etabliert.
Nur Bananen im Minus
Der "faire" Kaffeeabsatz kletterte auf 2.400 Tonnen, ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorhalbjahr. Es wurden zwei Millionen Liter Fruchtsaft getrunken, das sind 63 Prozent mehr als im Vorhalbjahr. 19 Millionen fair gehandelte Rosen erblühten, ein Plus von 149 Prozent.
Erstmals wurden im ersten Halbjahr 2008 87.000 Jeans, T-Shirts, Kleider, Röcke, Handtücher und Badematten aus Fairtrade-Baumwolle verkauft.
Lediglich die Fairtrade-Bananen haben ein Minus von 17 Prozent auf 5.400 Tonnen zu verzeichnen. Hierfür waren die Auslistungen bei Edeka Südwest und Kaiser'sTengelmann verantwortlich.
Overath zuversichtlich
„Wir sind zuversichtlich, dass wir die Rückgänge im Bananenbereich durch die neue Angebot von Fairtrade-Bananen bei Penny, Globus St. Wendel und Famila gegen Jahresende wieder ausgleichen können", prognostizierte TransFair-Chef Dieter Overath.
Weltweit profitieren 720 Produzentenorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika davon, dass Fairtrade weiter im Trend liegt.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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