Weihnachten: Gerne Geld unterm Tannenbaum

Weihnachten: Gerne Geld unterm Tannenbaum

Weihnachten ist auch das Fest der Prognosen. Die Institute überbieten sich mit Vorhersagen über die Höhe der Verbraucherausgaben für Geschenke. Den Auftakt machte Ernst & Young, wenig später folgt Deloitte.

Steffen GerthSteffen GerthRedakteur Der Handel und etailment
2 Min.· Aktualisiert am
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Das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte ermittelte mit 256 Euro fast denselben Wert, kommt aber in seiner Berechnung darauf, dass das nur 2,5 Prozent mehr sind als 2014. Das gesamte Weihnachtsbudget beträgt in der Deloitte-Umfrage 423 Euro. Hier werden Ausgaben wie für Nahrungsmittel mit eingerechnet (124 Euro).

Im Schnitt wenden die Deutschen rund 28 Euro pro Präsent auf, hat Deloitte ermittelt. Für ihre Partner planen sie dabei ein Budget von knapp 50 Euro, für Kinder rund 73 Euro ein.

In der nächsten Woche geht es los

Der Ansturm auf die Geschäfte folgt demnach ab Anfang November, also in gut einer Woche. Nur ein kleiner Teil der Konsumenten will noch in der letzten Woche vor Weihnachten Geschenke besorgen.

Bei der Frage, wo eingekauft wird, gibt es unterschiedliche Prognosen. Bei E&Y werden 55 Euro an Onlinehändler überwiesen, also etwas mehr als 25 Prozent. Bei Deloitte hingegen wandert die Hälfte des Budgets ins Internet. Und: Beim Kauf im Laden liegen Fachgeschäfte weiter deutlich vor Kaufhäusern, die ihre Position aber stabilisieren konnten. Mobile Commerce spielt für den Großteil der Verbraucher zu Weihnachten keine Rolle.

Die Wunschzettel der Deutschen in der Deloitte-Umfrage:

Frauen:
Geld: 54 Prozent
Bücher: 50 Prozent
Schönheitspflege, Wellness: 37 Prozent
Kosmetika/Parfüms: 35 Prozent
Schmuck, Uhr: 33 Prozent
Konzert-/Theater-Tickets: 33 Prozent
Reisen: 32 Prozent
Geschenkgutscheine: 31 Prozent
DVD/BluRay: 28 Prozent
Kleidung, Schuhe: 27 Prozent.

Männer
Geld:  44 Prozent
Bücher: 28 Prozent
DVD/BluRay: 24 Prozent
Reisen: 23 Prozent
Smartphone: 23 Prozent
CD: 21 Prozent
Laptop, PC: 21 Prozent
Tablet-PCs: 19 Prozent
Geschenkgutscheine: 19 Prozent
Restaurantbesuche: 19 Prozent.

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Steffen Gerth
Geschrieben vonSteffen Gerth

Redakteur Der Handel und etailment

Steffen Gerth ist Redakteur bei Der Handel und etailment. Für das Digital-Commerce-Magazin der dfv Mediengruppe schrieb er unter anderem die wöchentliche Kolumne "Die Woche im Handel" mit Analysen zum Strukturwandel im deutschen Einzelhandel.

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