
Weltbild-Chef Halff sagt großes Sterben der Buchläden voraus
Zwar lesen die Deutschen weiterhin Bücher, aber sie kaufen diese nicht mehr in den Läden. Bestellt wird im Internet. Deswegen reduzieren Weltbild und Hugendubel ihre stationären Flächen.
David WöllensteinRedakteurMittelfristig droht Aus für die Hälfte der Standorte
Mittelfristig werde der gesamte deutsche Buchmarkt 50 Prozent der Verkaufsfläche und damit eine vergleichbare Zahl an Standorten stilllegen, prognostizierte Halff. Buchläden würden künftig nur noch eine Komplementärfunktion zum Onlinegeschäft haben.
Die DBH umfasst nach Weltbild-Angaben 420 Filialen, darunter auch rund 30 Buchhandlungen der Marke Jokers. Im Jahr 2007 seien es noch 520 Filialen gewesen, sagte die Sprecherin. Die Verlagsgruppe Weltbild/DBH beschäftigt rund 6.800 Mitarbeiter, etwa 2.300 davon in Augsburg.
Am Mittwoch (10. Oktober) wird in Frankfurt die Buchmesse eröffnet.
dpa/wim

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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