Weniger Langfinger, gleiche Sorgen

Weniger Langfinger, gleiche Sorgen

Die Kriminalstatistik zählt 2011 weniger Ladendiebstähle als im Jahr zuvor. Doch von Entwarnung kann laut HDE keine Rede sein: Die Dunkelziffer ist hoch - und Prävention kostet die Händler Jahr für Jahr ein Vermögen.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
Teilen
Die Präventionsmaßnahmen kosteten den Einzelhandel jedes Jahr rund 1,2 Milliarden Euro: "Die Händler tragen in erheblichem Maße dazu bei, Diebstähle, Raubüberfälle und Betrug zu verhindern und aufzuklären", so Genth.

Zum Standard gehören dabei unter anderem entsprechende Mitarbeiterschulungen, der Einsatz von Detektiven und Sicherheitspersonal sowie die Videoüberwachung der Verkaufsräume.

Hohe Dunkelziffer

Die Zahlen der Kriminalstatistik zeigen laut Genth aber nicht das komplette Bild: "Die Dunkelziffer bei Ladendiebstählen ist nach wie vor hoch. Nur wenige Ladendiebe werden angezeigt."

Der Schaden durch Inventurdifferenzen im deutschen Einzelhandel liege bei etwa vier Milliarden Euro, wie die EHI-Studie "Inventurdifferenzen 2011" ausweist, also bei rund einem Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes.

Teilen
David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

Alle Beiträge
Morning Briefing

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

  • 10.800+ Abonnenten
  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.