Wettbewerbszentrale klagt gegen Zalando

Wettbewerbszentrale klagt gegen Zalando

Die Wettbewerbszentrale wirft Zalando vor, irreführende Werbung einzusetzen. Die außergerichtliche Einigung ist gescheitert, jetzt geht es vor den Kadi.

MSMarion SchalkRedakteurin
1 Min.· Aktualisiert am
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Begrenzter Warenvorrat

Testkäufe hätten gezeigt, dass bei Zalando oft mehr Artikel verfügbar sind als der Händler auf der Webseite angibt. Der Verbraucher habe dadurch den Eindruck, man müsse sich mit der Bestellung beeilen. Lag die Ware im Warenkorb, habe man die Anzahl jedoch beliebig erhöhen können, lautet der Vorwurf der Wettbewerbszentrale.

Der Versuch einer außergerichtlichen Einigung sei gescheitert, gab die Wettbewerbszentrale nun bekannt, deshalb reicht sie jetzt Unterlassungsklage beim Landgericht Berlin ein. (Az. 15 O 480/15). Die Selbstkontrollinstitution der deutschen Wirtschaft achtet auf die Durchsetzung des Rechts gegen den unlauteren Wettbewerb.

Zalando: Haben Angabe bereits korrigiert

Zalando zeigte sich überrascht. Die kritisierte Angabe sei bereits Anfang September im Online-Shop korrigiert worden, sagte Unternehmenssprecher Boris Radke. Es ging um Kleidungsstücke, bei denen der Hinweis "3 Artikel verfügbar" stand, obwohl tatsächlich die Bestellung einer größeren Zahl möglich war. Bei Zalando heißt es nach eigenen Angaben in solchen Fällen nun "mehr als 3 Artikel verfügbar".

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Geschrieben vonMarion Schalk

Redakteurin

Marion Schalk, 37, ist Redakteurin bei Der Handel und etailment.de. Sie schreibt hauptsächlich über den Handel und das liebe Geld: Finanzierung, Payment, Geldanlage, Investionen, Unternehmensnachfolge. Regelmäßig berichtet sie auch über große und kleine Handelsunternehmen und deren Weg in die digitale Zukunft. Als leidenschaftliche Online-Shopperin kennt sie die kleinen und großen Fallstricke von Multi- oder Omnichannel-Konzepten - und weiß um den wichtigsten Aspekt: Der Kunde! Marion Schalk kam von WSJ.de: als Mitglied des Gründungsteams das digitale Wall Street Journal Deutschland auf den Weg gebracht. Davor war sie Redakteurin in der Wirtschaftsredaktion von T-Online, in den Anfangsjahren ihres Berufslebens arbeitete sie als PR-Beraterin bei Publicis und in der Pressestelle von T-Online International. Sie studierte Politikwissenschaft und Germanistik und schloss ihr Master Degree mit Auszeichnung ab. Sie finden die Autorin bei Twitter unter dem Namen @mschlk, bei LinkedIn und Xing. Telefon Nr. +069 7595 1695 E-Mail: schalk@derhandel.de

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